VSJF-Newsletter Nr. 43VSJF-Redaktion, 15.08.2009
1. EDITORIAL – Grüße aus der Redaktion
Editorial vom Vorsitzenden der VSJF – Wahlen am Ende der Nullerjahre
2. NEUES AUS DER VEREINIGUNG
Ankündigung der VSJF-Jahrestagung 2009 (20.- 22. November 2009, Berlin)
Einladung zur VSJF-Mitgliederversammlung 2009 (20.- 22. November 2009, Berlin)
Planung der VSJF-Jahrestagung 2010 (26.-28. November 2010, Frankfurt am Main)
Ankündigungen der Fachgruppen und Workshops
Ankündigung – Fachgruppe Bildung und Erziehung
Ankündigung – Fachgruppe Kultur und Medien
Ankündigung – Fachgruppe Politik
Ankündigung – Fachgruppe Soziologie und Sozialanthropologie
Ankündigung – Fachgruppe Stadt- und Regionalforschung
Ankündigung – Fachgruppe Wirtschaft
Ankündigung – Workshop Geschlechterforschung zu Japan
Ankündigung – VSJF-Redaktionsworkshop für die Newsletter Nr. 44 und Nr. 45
3. AKTUELLES WELTWEIT
TAGUNGSANKÜNDIGUNGEN / CALL FOR PAPERS
Ankündigung – Workshop Japanese-South Korean Relationship (August 2009, Stockholm)
Call for Papers – Manga, Comic, Graphic Novel (August 2009)
Call for Papers – Young Scholars Workshop Changing Governance... (September 2009)
Ankündigung – Symposium Women in Politics (September 2009, Tokyo)
Ankündigung – Lebensqualität in einer alternden Gesellschaft (September 2009, Köln)
Ankündigung – Symposium "Nachhaltiges lebenslanges Lernen..." (September 2009, Berlin)
Ankündigung – Japan's Post-Bubble Political Economy (September 2009, USA)
Ankündigung – 14. Deutschsprachiger Japanologentag (September/Oktober 2009, Halle)
Ankündigung – Women and Politics… (September/Oktober 2009, Hildesheim)
Call for Papers – 14th Asian Studies Conference Japan (September-November 2009)
Ankündigung – New England Conference of the AAS (Oktober 2009, Rhode Island)
Ankündigung – Transcending Borders: Asia, Middle East... (Oktober 2009, USA)
Ankündigung – Metropolitan Peripheries in Japan and Germany (Oktober 2009, Tokyo)
Ankündigung - Global Responsibility in Development... (November 2009, Tokyo)
Ankündigung – Globalization and Economic Nationalism (Dezember 2009, Kopenhagen)
Ankündigung – Corporate Social Responsibility (Dezember 2009, Berlin)
Ankündigung – 6th EAJS Workshop for Doctoral Students (März 2010, Cambridge)
NEUERSCHEINUNGEN
Neuerscheinung – Arase/Akaha: The US-Japan Alliance (2009)
Neuerscheinung – Bukh: Japan's National Identity and Foreign Policy (2009)
Neuerscheinung – Dales: Feminist Movements in Contemporary Japan (2009)
Neuerscheinung – Haghirian: J-Management - Fresh Perspectives... (2009)
Neuerscheinung – Hyde: The Transformation of the Japanese Left (2009)
Neuerscheinung – Ishida/Slater: Social Class in Contemporary Japan (2009)
Neuerscheinung – Kohlbacher/Gudorf/Herstatt - Silver Business...(2009)
Neuerscheinung – Nakabayashi: Peasant economy in the 'debate on Japanese... (2009)
Neuerscheinung – Okano: Young Women in Japan (2009)
Neuerscheinungen – Pascha (u.a.): Nr. 77 und 78 der Grünen Reihe (2008)
Neuerscheinung – Shimazu: Japan, Race and Equality (2009)
Neuerscheinungen – Social Science Japan Journal und Newsletter
Neuerscheinung – Sorensen/Funck: Living Cities in Japan (2009)
Neuerscheinung – Steineck (u.a.): Embryonenforschung in Japan, Korea und China (2008)
Neuerscheinung – Tanaka-Naji: Frauennetzwerke und Geschlechterpolitik...(2009)
Neuerscheinung – Tokuhiro: Marriage in Contemporary Japan (2009)
Neuerscheinung – Watanabe: Class Politics! (2009)
Neuerscheinung – Zachmann: China and Japan in the Late Meiji Period (2009)
PROJEKTE (FORSCHUNG ODER LEHRE)
Forschungsprojekt der Universität Bremen
RESSOURCEN
Call for Papers – Social Science Japan Journal
Japanstudien – Neue Hauptsprache Englisch
Podcast – Japanese Management
Stipendien – Doktorandenstipendium an der Universität Duisburg-Essen (IN-EAST)
Stipendien – UNEAC Forschungsstipendium Australien
Stipendien – Toshiba International Foundation Fellowship
4. MELDUNGEN VON MITGLIEDERN
NEUE PUBLIKATIONEN VON VSJF-MITGLIEDERN
ANKÜNDIGUNGEN VON MITGLIEDERN
5. NACHWUCHS
BACHELOR-, MASTER-, MAGISTER- UND DIPLOMARBEITEN
Magisterarbeit – Blind: Unternehmertum in Japan seit 1990 (Heidelberg)
Magisterarbeit – Bürkner: Der Zen-Buddhist und Autor Gen'yû Sôkyû...(Frankfurt)
Magisterarbeit – Däuwel: Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (Heidelberg)
Magisterarbeit – Flick: Japanische Geschichtserziehung in der Mandschurei... (Heidelberg)
Magisterarbeit – Graf: Der Wandel buddhistischer Bestattung… (Heidelberg)
Magisterarbeit – Holzscheiter: Die Dechiffrierung des Shimada-Codes...(Frankfurt)
Magisterarbeit – Hüllein: „Die schmerzlose Zivilisation“ des Morioka Masahiro...(Frankfurt)
Magisterarbeit – Klinger: Vom Katastrophennothilfslager zum NPO-Zentrum... (FU Berlin)
Magisterarbeit – Lam: Schattenmarkt Dōjinshi - Amateur-Publikationen und die...(FU Berlin)
Magisterarbeit – Mauermann: Das Phänomen Handyroman in der...(Frankfurt)
Magisterarbeit – Taneva: Die Autorin Kakuta Mitsuyo und ihre Befunde...(Frankfurt)
Magisterarbeit – Qing: Von der Mittelschicht zum Proletariat. Die Darstellung...(Frankfurt)
DOKTORARBEITEN
6. ANHANG
1. EDITORIAL – Grüße aus der Redaktion
Liebe Leserinnen und Leser,
es ist August - Zeit der Sonnenblumen, der Spätsommerhitze und des neuen Newsletters, zu dessen 43. Ausgabe wir Sie herzlich willkommen heißen!
Natürlich beschränkt sich diese Sommerausgabe nicht auf Jahreszeitengrüße, sondern versorgt Sie mit den neuesten Informationen zum aktuellen Stand der Forschung und der Lehre.
Im Zentrum des Newsletters steht die Ankündigung zur Jahrestagung 2009 in Berlin. Rund um das Thema „Risk and East Asia“ lädt die VSFJ alle Mitglieder und Interessierten dazu ein, sich vom 20.-22. November in den verschiedenen Panels, Arbeitsgruppen und Workshops an Diskussionen über die Rolle des steigenden Risikofaktors für die Globalisierung und Liberalisierung der weltweiten Märkte zu beteiligen. Wir freuen uns auf einen regen geistigen Austausch.
Auch in diesem Jahr wird im Rahmen der Jahrestagung ein Workshop für die Redaktion des VSJF-Newsletters stattfinden. Allen Teilnehmenden wünschen wir schon jetzt gutes Gelingen.
Zu guter Letzt möchten wir uns bei allen bedanken, die uns bei dieser Ausgabe mit ihren Beiträgen und Meldungen unterstützt haben. Besonderer Dank gebührt unserer Redaktionsleiterin Alice Buschmeier, die uns bei der aktuellen Sommer-, wie auch schon bei der Winterausgabe engagiert und mit viel Geduld betreute, wertvolle Tipps und Anregungen gab und so unsere gemeinsame Arbeit am Newsletter zu einer unvergesslichen Erfahrung machte.
Wir freuen uns auf Anregungen Ihrerseits, die Sie uns wie gewohnt unter der Adresse
newsletter@vsjf.net zusenden können.
Viel Vergnügen bei der Lektüre des Newsletters wünscht Ihnen Ihr Redaktionsteam!
Diana Kirchner (Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main)
Diego Vo Dieu (Freie Universität Berlin)
Martha-Christine Menzel (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)
Dorothea Mladenova (Universität Leipzig)
Jeannette Schüler (Humboldt Universität zu Berlin)
Redaktionsleitung: Alice Buschmeier (Freie Universität Berlin)

Editorial vom Vorsitzenden der VSJF – Wahlen am Ende der Nullerjahre
Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde der VSJF,
Zwei Wahlen stehen uns bevor mit weitreichenden Auswirkungen auf die Arbeit der VSJF. Der erste Wahltermin ist extern und betrifft die Zukunft der politischen Führung in Japan. Der Ausgang dieser Wahl kann unter Umständen von historischer Bedeutung sein; schließlich waren die Chancen der Opposition auf die Regierungsmacht schon seit langem nicht mehr so groß: das letzte Mal vielleicht in den Jahren der Gründung der VSJF, also vor rund 20 Jahren. Ob es nun nach dem 30. August zu tektonischen Veränderungen in der politischen Kultur Japans kommen wird oder letztlich doch alles beim Alten bleibt, wenn auch unter einem neuen Gewand, die Chancen sind groß, dass die zukünftige sozialwissenschaftliche Forschung zu Japan den Dekadenwechsel mit einem konzeptionellen Wechsel in Verbindung bringen wird. Das wäre vielleicht auch das Thema für das nächste Editorial im Februar 2010: Reflektion über all das, was die Nullerjahre nach der sogenannten verlorenen Dekade der Neunziger Jahre Japan an Veränderungen gebracht haben.
Ob Sie ein Editorial zu diesem Thema lesen werden, hängt weniger von mir als von Ihnen ab. Die zweite anstehende Wahl ist interner Natur und betrifft Sie als Stimm- wie auch als Wahlberechtigte für die kommende Vorstandsperiode der VSJF. Jedes reguläre Mitglied kann sich zur Wahl stellen und aktiv an der Wahl teilnehmen. Ich möchte Sie einladen, sich Gedanken darüber zu machen, ob Sie sich nicht für diese Prinzipien der demokratischen Mitgestaltung engagieren wollen. Eine Interessensaggregation wie die VSJF, die den KGV dieser Interessen nach innen wie nach außen zu vertreten hat, bedarf des Dialogs untereinander und engagierter Mitglieder, die in der Mitarbeit im Vorstand für Kontinuität und Fortschritt sorgen. Ich selbst werde mich mit der diesjährigen Tagung zu „Risk in East Asia“ aus der Vorstandsarbeit zurückziehen: Neun Jahre sind für eine durchschnittliche Forscherbiographie wohl genug und die VSJF kann von neuen Köpfen und frischen Ideen nur profitieren. Wenn Sie mehr Informationen zu der Vorstandsarbeit benötigen oder gar Ihre Kandidatur bekanntgeben wollen, setzten Sie sich bitte mit dem Schriftführer Christoph Brumann in Verbindung.
Über das Erreichte dürfen wir zufrieden sein: Die VSJF wird ihrem Vernetzungsauftrag kontinuierlich gerecht mit den Jahrestagungen, der Homepage mitsamt Newsletter und seit 2008 auch mit dem Japan Jahrbuch, das den Mitgliedern kostenlos zugeschickt wird. Die VSJF ist ständig in der Nachwuchsförderung aktiv. Dazu zählt neben dem erfolgreichen Workshopkonzept, das heuer auch wieder im Vorfeld der Jahrestagung zur Anwendung kommt, die gezielte Einbindung von DoktorandInnen und vielversprechenden DiplomandInnen in die Fachgruppenarbeit. Das Japan Jahrbuch bietet ihnen eine Plattform, auf der sie ihre Forschungsergebnisse einem weiteren Publikum bekannt machen können. Schließlich steht auch die redaktionelle Mitarbeit an dem Newsletter der VSJF im Dienst der Nachwuchsförderung: an dieser Stelle mein herzlicher Dank an das Team für seine hervorragende Arbeit und insbesondere an die Koordinatorinnen Daniela Wuttke (2007-2008) und Alice Buschmeier (seit 2009).
Finanziell steht die VSJF auf soliden Pfeilern, auch wenn neue Aktivitäten nicht ohne neue Kostenpunkte zu bewerkstelligen sind. Der Vermögensbestand ist durchaus groß genug, um einen Förderungspreis für NachwuchswissenschaftlerInnen ins Leben zu rufen, sofern das die Zustimmung der Mitgliederversammlung im Herbst finden wird. Der Mitgliederstamm ist auch in den vergangenen Jahren konstant auf einem Level von ca. 200 Personen geblieben. Wer gehofft hatte, das Japan Jahrbuch werde den Anreiz, Mitglied zu werden, erhöhen oder die Beitragsreduktion für Doppelmitgliedschaften in VSJF und GJF könne zu einer Beitrittswelle führen, ist schnell eines Besseren belehrt worden. Ich schätze daher, dass ohne eine institutionelle Ausweitung der sozialwissenschaftlichen Japanforschung im deutschsprachigen Raum dieser Plafond auf absehbare Zeit nicht zu durchbrechen sein wird. Es sei denn, im Zuge der zurzeit entstehenden FSPs, Cluster-Programme und Graduiertenkollegs würde die Attraktivität Japans für die Sozialwissenschaften und die der VSJF für SozialwissenschaftlerInnen wieder eine Steigerung erfahren.
Abschließend möchte ich Ihnen allen alles Gute für die vorlesungsfreien Monate wünschen. Ich würde mich freuen, Sie im November in Berlin bei der Jahrestagung begrüßen zu dürfen.
Wolfram Manzenreiter,
1. Vorsitzender

2. NEUES AUS DER VEREINIGUNG
Neues aus der Vereinigung

Ankündigung der VSJF-Jahrestagung 2009 (20.- 22. November 2009, Berlin)
Die diesjährige Tagung zum Thema "Risk and East Asia" findet vom 20. bis 22. November im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin statt. Die Organisation der Tagung wird vom JDZB und dem Institut für Ostasienwissenschaften, Universität Duisburg-Essen getragen.
Risk and East Asia
Annual Meeting 2009
Friday, November 20 – Sunday, November 22, 2009
JDZB Berlin
In cooperation with the Institute of East Asian Studies, University Duisburg-Essen
Across the social sciences, the concept of risk has come to characterise the economic, political and social transformation of industrial societies at the turn of the 21st century. Most notably in the work of Ulrich Beck, the idea of a “world risk society” has opened a new perspective on transnational dimensions of change, challenging the tendency to view globalisation primarily as an economically driven process of market liberalisation. At the same time, the risk perspective highlights the ambiguities of contemporary modernisation processes, between the opportunities raised by the individualisation of lifestyles and the precarious consequences of the “individualisation of risk.” Moreover, the balance of opportunities and threats implied by contemporary social, political, economic and cultural changes are shaped by the changing logic of public institutions, as the responsibilities for risks are shifted from states to markets, from the public to private sphere and from collectivities to individuals.
In 2009 the VSJF conference undertakes a balanced representation of two contrasting cases of East Asian transformations: China with its large-scale mobilisation of rural populations to urban industrial centres and the rise of a middle class enjoying the opportunities raised by the individualisation of lifestyles; Japan as an example of “shrinking” metropolitan regions, a declining middle class, and rising livelihood risks. The rationale of understanding risk in China and Japan also goes beyond their structural particularities, given their important standing in the world: China is the most and Japan the tenth most populated country in the World, and after the USA, Japan is the second and China now the third largest economy in terms of GDP. In the context of rapid industrialization in both countries, technological progress has generated a range of “manufactured risks” ranging from local environmental disasters, regional food security crises and transnational health and safety risks. The works of Ulrich Beck have received a wide reception in both China and Japan, yet little is known of what Asian scholars make of this perspective in the study of their own modernisation processes. The focus on the East Asian region is of high theoretical interest for an analysis of the “world risk society” precisely because this is a region of the world with a history of a different mix between public and collective protections and responsibilities for livelihood risks. A first aim of the VSJF conference in 2009 is to engage with the “world risk society” thesis from the perspective of East Asia and with East Asian social scientists, with an emphasis on the risks as well as opportunities raised by universal processes of individualisation and trans-nationalisation in the specific context of East Asia.
A second aim of the conference is to focus on major dimensions of risk from both a conceptual and an empirical perspective. In East Asian contexts, where central political elites have traditionally placed a focus on national security and social integration, the perception and projection of risks are increasingly used to frame attempts at enacting major political reforms and structural changes. The outcomes of these reforms increasingly involve the “management” or “governance of,” rather than “protection from” risks. A first panel will focus on the management and governance of risk in the political processes of central and decentral political actors, drawing in specific policy fields. Livelihood security in East Asia has relied mainly on provisions of “corporate welfare” through state enterprises in China and private firm communities in Japan, rather than on the provisions of a welfare state. Changes in the employment and welfare institutions of these countries largely account for rising income inequalities, while other traditional safety nets (e.g. the family) are also eroding with lifestyle and demographic changes. A second panel will focus on livelihood risks in relation to employment and welfare institutions in China and Japan. Food safety has risen as a major concern, most recently in China, but also in Japan, as large-scale technological production increasingly replaces traditional forms of agricultural production in the region. A third panel will focus specifically on the generation and management of food and health risks with a specific focus on the transnational dimensions of such risks in the East Asian region. A final panel will focus on the “fictional commodities” land and money, and the risks posed for sustainable environments and capital formation in light of turbo marketisation in China and decades of foregrounding economic interests over the quality of life in Japan.
VSJF members interested in participating in one of the outlined panels are invited to contact the organiser
karen.shire@uni-due.de as soon as possible, as planning is already at an advanced stage.
Karen Shire (Universität Duisburg-Essen)

Einladung zur VSJF-Mitgliederversammlung 2009 (20.- 22. November 2009, Berlin)
Liebe VSJF-Mitglieder,
Ich möchte Sie hiermit im Namen des Vorstands herzlich zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung 2009 einladen. Diese findet wie gewohnt im Rahmen der Jahrestagung der VSJF statt, und zwar am
Samstag, den 21. November, um 19:00 Uhr
im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (Saargemünder Str. 2, 14195 Berlin,
JDZB ››)
Eine Tagungsordnung wird Ihnen noch zugehen. Informationen zur Tagung und zu den Anmeldemodalitäten finden Sie in Kürze auf der Webseite der VSJF.
Mit mittsommerlichen Grüßen,
PD Dr. Christoph Brumann (Universität zu Köln, secretary_general@vsjf.net)

Planung der VSJF-Jahrestagung 2010 (26.-28. November 2010, Frankfurt am Main)
Die VSJF-Jahrestagung 2010 wird mit dem Thema "Cultural Power Japan – Impacts and Intellectual Dimensions“ vom 26. bis 28. November, ausgerichtet von der Japanologie am Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften, voraussichtlich in englischer Sprache an der Johann Wolfgang Goethe- Universität im Casino/IG Farbenhaus auf dem Campus Westend in Frankfurt stattfinden.
“Cultural Power Japan – Impacts and Intellectual Dimensions“
Der globale Erfolg japanischer kultureller Produkte und die weltweite Präsenz von J-Lifestyles wird als Phänomen „Cool Japan“ adressiert. Der Boom des „großen J“ ist seit geraumer Zeit auch ein aktuelles Thema der internationalen Japanforschung und wurde zuletzt auf Konferenzen in Paris, Berlin und Tokyo erörtert. Zur Klärung der Frage, wie sich Japans Ruf als „kulturelle Supermacht“ deuten ließe, haben Diskutanten wie Iwabuchi Koichi und Ann Allison beigetragen. Vollständig gelöst wurde das Rätsel jedoch noch nicht.
Bislang zu vermissen bleibt vor allem die Analyse der japanischen Metatheorien zur landeseigenen Populärkultur, deren Berücksichtung es erlauben würde, jenseits der anglophonen Bezeichnung japanischer Populärkultur als „sublunary“ oder „polymorphous perversity“ (Allison) und jenseits schillernder Etiketten wie „japanische Postmoderne“ oder „Techno-Animismus“ differenzierte Betrachtungen anzustellen. Die „Kulturmacht Japan“ verständigt sich spätestens seit den 1990er Jahren intensiv in intellektuellen Debatten über die politische Instrumentalisierung von Subkultur und die Auflösung vorgeblich subkultureller Inhalte in den Mainstream der Konsumkultur. Zu diskutieren sind in diesem Zusammenhang die einschlägigen Beiträge etwa von Ôtsuka Eiji, Azuma Hiroki oder Miyadai Shinji.
Ein Problem angesichts der Vielschichtigkeit und des Facettenreichtums dessen, was unter den Termini „Cool Japan“, J-Lifestyle“, „J-Pop“ und „Kulturmacht Japan“ zu analysieren wäre, ist die adäquate Fokussierung der Fragestellungen. Selbst bei einer Begrenzung der Untersuchung auf die Genres Manga und Anime, wie dies viele Konferenzen und Studien tun, ist die Erschließung des Kontextes kein einfaches Unterfangen. Gegenwärtig liegen auch noch kaum übergreifende Studien zum Einfluss der aktuellen japanischen Populärkultur auf eine (neue?) weltweite Sichtweise auf das Land als „Kulturmacht“ vor.
Während auf der geplanten Konferenz zum einen die Kommentare der japanischen Kritiker, Kulturphilosophen und Makrosoziologen im Hinblick auf eine Beschreibung japanischer Modelle des Lebens in der Konsum- und Medienkultur des 21. Jahrhunderts behandelt werden sollten, gilt es auch den Einfluß von japanischen Werbefirmen, Copywritern und Lifestyledesignern auf die japanische postindustrielle Konsumentengesellschaft sowie auf die globale Kundschaft der Lebenstil-Supermacht Japan zu untersuchen. Dies kann im Rahmen der Jahrestagung 2010 auf der Basis sozioökonomischer, soziokultureller oder soziologisch-politologischer Beobachtungen ebenso erfolgen wie auf kulturwissenschaftlicher oder philosophischer Grundlage.
Cosima Wagner und Lisette Gebhardt
Kontakt zu den Organisatorinnen der Tagung :
Prof. Dr. Lisette Gebhardt (Universität Frankfurt,
l.gebhardt@em.uni-frankfurt.de)
Dr. des. Cosima Wagner (Universität Frankfurt,
c.wagner@em.uni-frankfurt.de)

Ankündigungen der Fachgruppen und Workshops
Im Folgenden finden Sie die Einladungen, Aufrufe für Beiträge bzw. Programme der Fachgruppen und Workshops anlässlich der Jahrestagung der VSJF in Berlin vom 20.- 22. November 2009.
Die Berichte früherer Fachgruppen-Treffen sowie die ausführlichen Kontaktinformationen der Fachgruppen und Workshops können Sie auf deren Webseiten einsehen.

Ankündigung – Fachgruppe Bildung und Erziehung
Die Jahrestagung 2009 der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF) findet vom 20.-22.11.2009 im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB) statt. Sie steht unter dem Thema „Risk and East-Asia“ und behandelt Fragen nach der zunehmenden Ausbreitung von Risiken im Zuge wirtschaftlicher, politischer und sozialer Transformationsprozesse.
Die Fachgruppe Bildung und Erziehung trifft sich im Rahmen der Jahrestagung am 21.11.2009 von 16 bis 19 Uhr. Entsprechend dem Thema der Jahrestagung werden für das diesjährige Fachgruppentreffen insbesondere Beiträge berücksichtigt, die sich mit Jugend, Bildung und Erziehung unter dem Blickwinkel der gesellschaftlichen Differenzierung und der Zunahme individueller Risiken beschäftigen. Aber auch andere Forschungsarbeiten – von der fertiggestellten BA-Arbeit bis zu größeren Forschungsprojekten -, die sich mit Jugend, Bildung und Erziehung beschäftigen, werden gerne angenommen. Dabei gibt es Raum sowohl für fertige Vorträg als auch für Diskussionen von Projekten.
Interessenten sollten Titel und eine Zusammenfassung von ca. einer halben Seite bis zum 20. Oktober an die Koordinatoren der Fachgruppe schicken.
SprecherInnen der Fachgruppe Bildung und Erziehung:
Stephanie Osawa (Universität Düsseldorf,
osawa@phil-fak.uni-duesseldorf.de)
Karsten Helmholz (Universität Hamburg,
karsten.helmholz@uni-hamburg.de )
E-Mail:
education@vsjf.net

Ankündigung – Fachgruppe Kultur und Medien
Auf der diesjährigen Jahrestagung der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. (VSJF) im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (20.-22. November 2009) bietet die Fachgruppe „Kultur und Medien“ wie in den Jahren zuvor ein Diskussionsforum für kulturwissenschaftlich und medienwissenschaftlich interessierte (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen. Die Sitzung der Fachgruppe findet am Samstag, den 21. November, am Nachmittag statt.
Das Thema der diesjährigen Tagung lautet: „Risk and East Asia“.
Die Fachgruppen verstehen sich als interdisziplinäre Foren, in denen wissenschaftliche Forschungsprojekte wie Abschlussarbeiten oder auch „work in progress“ vorgestellt und diskutiert werden können, weshalb ein thematischer Zusammenhang zum Tagungsthema nicht vorgesehen ist.
Willkommen sind sowohl historisch wie aktuell angelegte Studien zu den Themenbereichen Kultur, Populärkultur und Medien, Konsum und Lebensstil und Geschlechterverhältnissen.
Bitte reichen Sie Themenvorschläge plus ein kurzes Abstract spätestens bis zum 31. Oktober 2009 bei der Fachgruppe „Kultur und Medien“ ein.
Sprecherinnen der Fachgruppe Kultur und Medien:
Prof. Dr. Hilaria Gössmann (Universität Trier)
Prof. Dr. Annette Schad-Seifert (Universität Düsseldorf)
Prof. Dr. Evelyn Schulz (Universität München)
Dr. des. Cosima Wagner (Universität Frankfurt)
Kontakt:
Link:
Fachgruppe Kultur und Medien ››
E-Mail:
culture_media@vsjf.net

Ankündigung – Fachgruppe Politik
Auf der diesjährigen Jahrestagung der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung e.V. in Berlin bietet die Fachgruppe "Politik" wie in den Jahren zuvor ein Diskussionsforum für
politikwissenschaftlich interessierte (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen.
Die Sitzung der Fachgruppe findet am Samstag, den 22. November 2009,
nachmittags statt.
Die Fachgruppen verstehen sich als interdisziplinäre Foren, in denen
wissenschaftliche Forschungsprojekte wie Abschlussarbeiten oder auch
"work in progress" vorgestellt werden können. Willkommen sind Studien zu
allen politikwissenschaftlich relevanten Themenbereichen (wie z.B.
Parteien und Wahlsystem, Zivilgesellschaft, Außenbeziehungen,
Policy-Analysen, Fragen der politischen Ökonomie). Ein thematischer
Zusammenhang zum diesjährigen Tagungsthema "Risk and East Asia " ist nicht unbedingt erforderlich, es wäre aber schön, wenn das Thema auch in der Diskussion der Fachgruppe vertieft werden könnte.
Bitte schicken Sie Ihren Themenvorschlag und eine ca. halbseitige
Zusammenfassung bis zum 04. September 2009 an das Sprecherinnen-Team, Verena Blechinger-Talcott, Kerstin Lukner und Gabriele Vogt unter der E-Mail-Adresse
politics@vsjf.net.
Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge und auf lebhafte Diskussionen bei der
Fachgruppensitzung im November!
Sprecherinnen der Fachgruppe Politik:
Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott (FU Berlin,
vblechin@zedat.fu-berlin.de)
Dr. Kerstin Lukner (Universität Duisburg-Essen,
kerstin.lukner@uni-duisburg-essen.de)
Prof. Dr. Gabriele Vogt (Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut,
gabriele.vogt@uni-hamburg.de)

Ankündigung – Fachgruppe Soziologie und Sozialanthropologie
Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der VSJF zum Thema "Risk and East Asia" (Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin (JDZB), 20.-22. November 2008) trifft sich die VSJF-Fachgruppe "Soziologie und Sozialanthropologie“, und zwar am Samstag, den 21. November. Die Fachgruppe bietet die Möglichkeit, eigene Forschungsarbeiten und geplante Projekte mit soziologischer, ethnologischer oder verwandter Perspektive zur Diskussion zu stellen.
Willkommen sind sowohl Beiträge, die den Fokus der diesjährigen Jahrestagung aufgreifen und Risiko in Ostasien behandeln, als auch solche, die sich mit anderen Themen mit Japanbezug beschäftigen.
Bitte wenden Sie sich bei Interesse an die Sprecher der Fachgruppe:
PD Dr. Christoph Brumann (Universitaet zu Koeln)
Dr. David Chiavacci (Freie Universität Berlin)
E-Mail:
sociology@vsjf.net

Ankündigung – Fachgruppe Stadt- und Regionalforschung
Die Jahrestagung 2009 der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF) in Kooperation mit dem Arbeitskreis Sozialwissenschaftliche Chinaforschung findet vom 20. bis 22.11.2009 im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB) statt. Das Rahmenthema „Risk and East Asia“ wird mit einem Grundsatzreferat des Soziologen Ulrich Beck („Risikogesellschaft“) umrissen.
Im Rahmen der Jahrestagung findet am Samstag, 21.11.2009, 16 bis 19 Uhr, auch die Sitzung der Fachgruppe Stadt- und Regionalforschung statt. Die Fachgruppe ist im Bereich der Humangeographie angesiedelt (Wirtschafts-, Sozial-, Stadt-, Regionale Geographie), interdisziplinär jedoch offen. Herzlich willkommen sind daher Expert(inn)en auch aus den Nachbarwissenschaften, u. a. Stadt- und Regionalplanung, Ökonomie, Politologie und Soziologie, Umweltwissenschaften, Verkehr und Logistik, Architektur, Bauwesen, Jura.
Schwerpunktmäßig soll die diesjährige Sitzung dem Thema „Energie und Klimawandel in Japan“ gewidmet sein. Im Dezember 2009 wird in Kopenhagen die 15. UN-Klimakonferenz stattfinden. Die Mitgliedsländer wollen sich auf ein neues Regelwerk für den internationalen Klimaschutz nach 2012, wenn das Kyoto-Protokoll ausläuft, einigen. Vor diesem Hintergrund sollen Beiträge den aktuellen Diskussionsstand in Japan näher beleuchten, Akteurs- und Handlungsebenen, Handlungserfordernisse und -kontexte analysieren. Als Forschungsgegenstände sind beispielsweise vorstellbar: nationale Energie- und Klimaschutzstrategien, regionale Energiespar- und Klimaschutzstrategien, städtebauliche Energiekonzepte, Energieeffizienz, erneuerbare Energien als Potenzial für die Regionalentwicklung, Windenergie, Gezeitenkraftwerke, NIMBY-Problematik und Umweltfolgewirkungen, Kernspaltung und Kernfusion.
Darüber hinaus sind aber auch – wie immer – andere Beiträge zur Stadt- und Regionalentwicklung in Japan willkommen. Ausdrücklich sei an dieser Stelle auch zur Vorstellung von Abschluss- oder Doktorarbeiten ermuntert!
Wir möchten Sie in jedem Falle herzlich zur Teilnahme einladen! Bitte mailen Sie uns das Thema, über das Sie sprechen möchten, mit einer halbseitigen Zusammenfassung bis spätestens 30.09.2009 an:
urban-regional_studies@vsjf.net
Sprecher der Fachgruppe Stadt- und Regionalforschung:
PD Dr. Thomas Feldhoff (
Thomas.Feldhoff@inverness.uhi.ac.uk)
Prof. Dr. Winfried Flüchter

Ankündigung – Fachgruppe Wirtschaft
Liebe Mitglieder der Fachgruppe Wirtschaft, liebe Interessenten,
Die Fachgruppe Wirtschaft veranstaltet im Rahmen der VSJF-Jahrestagung (20.11. bis zum 22.11.2009) dieses Jahr wieder ein Doktorandenkolloquium als Forum zur Präsentation laufender oder geplanter Forschungsarbeiten zu japanbezogenen wirtschaftswissenschaftlichen Themen.
Doktoranden und Wissenschaftler, die ein japanbezogenes wirtschaftswissenschaftliches Forschungsprojekt bearbeiten, können auf dem Fachgruppentreffen ihre Arbeiten vorstellen. Das geplante Format sieht vor, dass dem Vortrag jeweils ein Kommentar und allgemeine Diskussion folgt.
Die VSJF-Jahrestagung steht dieses Jahr unter dem Leitthema “ Risk and East Asia”. Sie findet im Japanisch-Deutschen Zentrum (JDZB) in Berlin statt.
Interessenten, die ihre Arbeit vorstellen möchten, mögen sich bitte bei dem Fachgruppensprecher melden und die organisatorischen Details klären. Auch für eine Weiterleitung dieser Information an andere Interessenten sind wir dankbar.
Viele Grüße aus Bremen und Berlin
Tim Goydke, Hanns Günther Hilpert
Sprecher der Fachgruppe Wirtschaft:
Tim Goydke (
tgoydke@fbw.hs-bremen.de)
Hanns Günther Hilpert (
Hanns.Hilpert@swp-Berlin.org)

Ankündigung – Workshop Geschlechterforschung zu Japan
16. Gender-Workshop Geschlechterforschung zu Japan
19.-20.11. 2009 in Berlin zum Thema „Intersektionalität – Arten von Differenzen“
Entgegen der üblichen Behauptung, dass Japan eine in sich homogene Gesellschaft sei, werden bestehende Differenzen und innere Vielfalt seit den 1990er Jahren immer offensichtlicher. Mit der Kategorie Gender hat die Geschlechterforschung eine grundlegende Art der Differenzsetzung zu ihrem Forschungsgegenstand gemacht. Dabei wurde aber schon früh erkannt, dass Gender nicht isoliert betrachtet werden kann, weil Überkreuzungen und Wechselwirkungen mit weiteren Kategorien der Identitätskonstruktion, wie z.B. Ethnie und soziale Schicht, bestehen. Der theoretische Ansatz der Intersektionalität nimmt solche wechselseitigen Überschneidungen und Abhängigkeiten in den Blick.
Ausgehend von der Kategorie Gender beschäftigt sich der diesjährige Gender-Workshop auf vielfache Nachfrage mit verschiedenen anderen Arten von Differenzen und Gemeinsamkeiten. Welche Differenzkategorien werden auf welche Weise miteinander verknüpft? Welche Möglichkeiten, diese Wechselbeziehungen zu thematisieren und analysieren, bietet dabei der Ansatz der Intersektionalität? Welche anderen Theorieansätze erweisen sich als fruchtbar? Wie sind Konvergenzen und Differenzen z.B. im Verhältnis von Geschlecht und Ethnizität theoretisch zu fassen und empirisch zu erforschen? Mit unserem Workshop wollen wir einen Raum schaffen, um diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven zu thematisieren. Denkbar sind Vorträge zu Überkreuzungen zwischen ethnischer/kultureller Differenz und Geschlecht, aber auch zum Zusammenhang zwischen alternder Gesellschaft und Geschlecht. Willkommen sind des Weiteren Beiträge zu sozialer Ungleichheit und Geschlecht, ebenso wie alle Präsentationen, die Geschlecht in Verbindung mit weiteren differenzsetzenden Kategorien behandeln. Eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Konzept der Intersektionalität erscheint ebenfalls lohnenswert.
Der Workshop wird, wie immer vorgelagert zur Jahrestagung der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF), vom 19. bis 20. November 2009 in Berlin stattfinden. Interessierte aller Fachrichtungen sind herzlich eingeladen. Während des gesamten Workshops sollen inhaltliche Gespräche und Diskussionen im Vordergrund stehen, daher sollten sich Vorträge zu eigenen Forschungen in den zeitlichen Rahmen von 20 Minuten einfügen. Wir bitten alle, die sich mit einem Referat beteiligen wollen, ein kurzes Abstract (maximal eine Seite) zu ihrem Thema bis zum 30. September 2009 an Julia Schmitz (
Julia.Schmitz@phil-fak.uni-duesseldorf.de) zu schicken. Sie steht Ihnen auch bei Rückfragen gerne zur Verfügung.
Sprecherinnen des Workshops Geschlechterforschung zu Japan:
Prof. Dr. Ilse Lenz (Ruhr-Universität Bochum)
Julia Schmitz M.A. (Universität Düsseldorf,
Julia.Schmitz@phil-fak.uni-duesseldorf.de)
Dr. Ina Hein (Universität Düsseldorf,
ihein@phil-fak.uni-duesseldorf.de )
Prof. Dr. Michiko Mae (Universität Düsseldorf)
E-Mail:
gender_studies@vsjf.net
Julia Schmitz M.A. (Universität Düsseldorf)

Ankündigung – VSJF-Redaktionsworkshop für die Newsletter Nr. 44 und Nr. 45
Bitte verbreiten Sie die folgenden Informationen auch an Ihren Instituten und in Ihren Lehrveranstaltungen. Vielen Dank!
Praktikum bei der VSJF-Redaktion
Ab November 2009 gibt es wieder freie Plätze im VSJF-Redaktionsworkshop!
Herzlich willkommen sind Studierende im zweiten Studienabschnitt, die
Interesse für Japan mitbringen und Erfahrungen in einer Online-Redaktion
sammeln möchten.
Die Redaktionsarbeit beginnt mit einem parallel zur Jahrestagung der
VJSF stattfindenden Workshop in Berlin (20. bis 22. November 2009). Die Teilnahme am Workshop ist verpflichtend! Die VSJF gewährt den
Teilnehmern einen Zuschuss zu Reisekosten, Unterbringung und Tagungsbeitrag.
Aufgabengebiet:
- Verfassen von eigenen Beiträgen auf Basis von selbstständiger
Internetrecherche zu aktuellen sozialwissenschaftlichen Informationen zu
Japan
- Redigieren der eingesandten Texte von Mitgliedern
- E-Mail-Korrespondenz mit den Mitgliedern der Vereinigung sowie mit den
Ansprechpersonen japanologischer Institute und Japan-bezogener
Institutionen im In- und Ausland
- Nach Absprache Übersetzung englisch- und japanischsprachiger Beiträge
(Tagungsankündigungen, -Programme, Lehr- und Forschungsprojekte etc.) ins Deutsche und umgekehrt
Voraussetzungen:
Vorkenntnisse in der Redaktionsarbeit sind nicht notwendig. Sie sollten
jedoch über ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Kommunikationsstärke sowie über gute Englisch- bzw. Japanischkenntnisse verfügen.
Arbeitsaufwand:
Der Aufwand für die Redaktionsarbeit schwank je nach Menge der
übernommenen Aufgaben und beträgt pro Woche ein paar Stunden. Kurz vor und nach dem Redaktionsschluss sind einige Tage einzurechnen. Die
Redaktionsarbeit wird durch E-Mails und über die Homepage der VSJF abgewickelt. Präsenzveranstaltung ist lediglich der Workshop während der
Jahrestagung.
Aus organisatorischen Gründen ist die Mitarbeit an beiden Jahresausgaben
des Newsletters verpflichtend. Die Dauer der Arbeiten für eine Ausgabe
des Newsletters beträgt jeweils ca. drei Monate (Nov.-Feb. sowie Mai-Aug).
Nach Beendigung des Redaktionsworkshops erhalten die Teilnehmer ein
Praktikumszeugnis. Falls mit den Studienrichtlinien der jeweiligen Universitäten vereinbar, kann nach Absprache auch eine Praktikumsbestätigung für die berufsbezogenen Zusatzqualifikationen (BZQ) im Rahmen des Bachelor-Studiums ausgestellt werden.
Ihr Bewerbungsschreiben (tabellarischer Lebenslauf, Motivationsschreiben) schicken Sie bitte bis zum
01. September 2009 an die Redaktionsadresse
newsletter@vsjf.net.
Mit freundlichen Grüßen
Alice Buschmeier
(Redaktionsleitung des VSJF-Newsletters)

Hier stellt die Redaktion Ihnen Meldungen zusammen, die einen Eindruck von aktuellen Trends in der internationalen Forschung zum modernen Japan vermitteln.

TAGUNGSANKÜNDIGUNGEN / CALL FOR PAPERS
Im Folgenden finden Sie internationale Tagungsankündigungen bzw. Call for Papers.

Ankündigung – Workshop Japanese-South Korean Relationship (August 2009, Stockholm)
Vom 21.-22. August 2009 organisiert das European Institute of Japanese Studies an der Stockholm School of Economics in Zusammenarbeit mit dem Swedish Institute for International Affairs einen internationalen Workshop zum Thema „Japanese-South Korean Relationship“. Nähere Informationen finden Sie auf dieser Seite ››.
Dorothea Mladenova (VSJF-Redaktion)

Call for Papers – Manga, Comic, Graphic Novel (August 2009)
Bis zum 31. August werden Vorschläge für die Veranstaltung „From an Intercultural Crossover to a Transcultural Phenomenon: Manga, Comic, Graphic Novel“ entgegengenommen. Die internationale Konferenz findet vom 30. September – 2. Oktober 2010 am Japanischen Kulturinstitut Köln statt.
Folgende Informationen sind den J-Studien entnommen:
The purpose of this conference is to bring together scholars and other experts of different countries and different fields, i.e. literary studies, picture theory, cultural studies, linguistics, narratology, film studies, and semiotics, who pursue different areas of investigation in this field. In order to adhere to a general outline for this conference, the papers might deal with one or several of the following topics:
• Intermedial, intercultural and narrative perspectives for the interpretation of the graphic novel and other genres of sequential art prominent in both comics and manga
• Comparative analysis of the construction of time and setting in comics and manga
• The functions of color in comics and manga
• Similarities and differences between Japanese and other Asian manga and European and North American comics
• Impact of wordless comics and manga
• Historical development of the mutual influence of comics and manga
• Change of the conventional verbal signs (such as speech balloons, sound effects, typography)
• Influence of films and cinematic style on the production of comics and manga
• Influence of visual codes derived from art history and popular culture in order to create an individual artistic style
Contributions from academics and experts interested in any of these areas and in international perspectives are particularly welcome. There are plans to publishing the proceedings of the conference afterwards in book form.
The deadline for proposals is: 31 August 2009.
Please email a 300 word abstract (for a thirty minute paper, followed by 15 minutes for discussion) and a short biography as an attached word document to Bettina Kümmerling-Meibauer and Franziska Ehmcke. Notification of the acceptance of proposals will be made by 30 September 2009.
The conference fee will be 120 Euro, including catering, technical equipment, conference folders and various arrangements.
The conference venue is located in the Cultural Institute of Japan, not far from the University of Cologne. For details, go to
www.jki.de ›› (text in German and Japanese).
For further inquiries contact the conference convenors:
Bettina Kümmerling-Meibauer
Universität zu Köln
Institut für deutsche Sprache und Literatur II
Gronewaldstr. 2
50931 Köln
E-Mail:
bettina.kuemmerling@t-online.de
Franziska Ehmcke
Universität zu Köln
Ostasiatisches Seminar (Japanologie)
Albertus Magnus-Platz
50923 Köln
E-Mail:
amm07@uni-koeln.de
Diego Matzke (VSJF-Redaktion)

Call for Papers – Young Scholars Workshop Changing Governance... (September 2009)
Das IIAS Centre for Regulation and Governance in Leiden organisiert einen Workshop, der Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit gibt, neue Forschungsinitiativen zu präsentieren und sich mit anderen Wissenschaftlern auszutauschen.
Abstracts können bis zum 1. September 2009 eingereicht werden. Themen des Workshops sowie andere wichtige Informationen sind auf der IIAS Homepage ›› zusammengetragen.
Diana Kirchner (VSJF-Redaktion)

Ankündigung – Symposium Women in Politics (September 2009, Tokyo)
Passend zur internationalen Konferenz in Hildesheim Ende September beschäftigt sich auch die Sophia Universität in Zusammenarbeit mit der US-Botschaft mit dem Thema "'Cracking the Glass Ceiling': The Evolving Role of Women in Politics". Das Symposium findet am 4. September auf dem Yotsuya Campus in Tokyo statt. Nähere Informationen und das vorläufige Programm finden Sie auf der Homepage der Sophia Universität. ››
Dorothea Mladenova (VSJF-Redaktion)

Ankündigung – Lebensqualität in einer alternden Gesellschaft (September 2009, Köln)
Das Symposium mit dem Thema “Lebensqualität in einer alternden Gesellschaft” findet am 9.September 2009 im Japanischen Kulturinstitut Köln statt. Detaillierte Angaben zum Ablauf finden Sie hier ››.
Warum nicht die Chancen des interkulturellen Vergleichs nutzen, um die Sensibilität für die Wünsche und Erwartungen der älteren Menschen zu schärfen? Es lohnt sich zu prüfen, welche Ansätze zum Umgang mit dem demographischen Wandel sich wo und warum bewähren.
Eine positive Einstellung zum Alter, die Zufriedenheit mit dem bisher Erreichten und die Möglichkeit selbst zu gestalten, wie der Übergang in die nachberufliche Lebensphase aussehen soll, haben sicher maßgeblichen Einfluss auf das Wohlbefinden. Auch Bildung ist kein Thema, das allein der jüngeren Generation vorbehalten bleiben sollte: Gerade wer ein Leben lang neugierig bleibt und seinen Geist schult, hat gute Chancen auf einen gesunden Lebensabend.
Kurzum: Alte Menschen brauchen nicht allein eine gute Gesundheitsversorgung in ihrem Lebensumfeld – sie wollen mitgestalten. Je ausgefüllter Senioren ihren Alltag erleben, je besser sie in ihr soziales Umfeld eingebunden sind, desto leichter gelingt ihnen die Teilhabe an der Gesellschaft. Und diese wiederum profitiert von dem Erfahrungswissen und der gelebten Kompetenz, die ältere Menschen einbringen.
Umso wichtiger ist das heutige Symposium, das aus wissenschaftlicher Sicht die verschiedenen Wege zum Erhalt der Lebensqualität in einer alternden Gesellschaft vorstellt. Japaner und Deutsche werden viel voneinander lernen – und sicher auch Gemeinsamkeiten entdecken.
Diana Kirchner (VSJF-Redaktion)

Ankündigung – Symposium "Nachhaltiges lebenslanges Lernen..." (September 2009, Berlin)
Ein Symposium mit dem Schwerpunkt Fortschritt durch Wissen, welches „Nachhaltiges lebenslanges Lernen und digitale Medien“ zum Thema hat, findet vom 10.09.09 bis zum 11.09.09 am JDZB statt. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage ››.
Termin: 10.09.09 - 11.09.09
Veranstaltungsort: JDZB
Kooperation: Universität Graz; University of Electro-Communication, Tokyo.
Für das Bildungssystem besteht heute mehr denn je die Notwendigkeit, flexibel auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes reagieren zu müssen. Diese wird sich mit Blick auf die demografische Entwicklung noch verschärfen. Die digitalen Medien bieten hier enorme Potenziale. Universitäten wie die Freie Universität Berlin fördern gezielt die breite Integration von E-Learning in Form des blended learning in der Lehre und für ihr Weiterbildungsangebot. Auch für das zunehmend geforderte lebenslange Lernen bieten die Medien aufgrund der Entkopplung von Zeit und Ort beim Lernen neue Freiheitsgrade und Chancen; z. B. für Qualifizierungsangebote, die besser auf individuelle Lerngewohnheiten und berufliche wie familiäre Bindungen des Einzelnen abgestimmt sind.
Dieses Potenzial, an dem sowohl Japan als auch Deutschland sehr interessiert sind, weiter zu entwickeln, soll Zweck dieses interdisziplinären Workshops sein, dem in den Jahren 2003 (Berlin) und 2005 (Tokyo) bereits zwei Tagungen vorausgegangen sind. Dies ist auch vor dem Hintergrund interessant, dass sich zunehmend internationale Formen von Forschung und Lehre (z. B. ein DFG gefördertes Graduiertenkolleg zwischen den Universitäten Tokyo und Halle) entwickeln, die auf digitale Medien angewiesen sind. Die Beiträge sollen sich an Fragen des life long learning orientieren.
Diana Kirchner (VSJF-Redaktion)

Ankündigung – Japan's Post-Bubble Political Economy (September 2009, USA)

Ankündigung – 14. Deutschsprachiger Japanologentag (September/Oktober 2009, Halle)
Das Programm ›› zum 14. Japanologentag ›› der Gesellschaft für Japanforschung e.V. (GJF) vom 29. September bis zum 2. Oktober 2009 in Halle ist nun online und kann als PDF heruntergeladen werden.
Der Japanologentag unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost ist in zwei Veranstaltungsformaten, den Panels und Sektionen, organisiert. Die Sektionen untergliedern sich auf die folgenden 12 Forschungsbereiche:
1) Philosophie: Prof. Dr. Christian Steineck, Zürich
2) Recht: Prof. Dr. Heinrich Menkhaus, Meiji Universität Tokyo
3) Geschichte: Prof. Dr. Hans-Martin Krämer, Bochum
4) Literatur: Prof. Dr. Jörg Quenzer, Hamburg
5) Religion: Dr. Katja Triplett, Marburg
6) Gesellschaft: Dr. Hans Dieter Oelschleger, Bonn
7) Politik: Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost, Halle-Wittenberg
8) Wirtschaft: PD Dr. Günther Distelrath, Bonn
9) Kunst: Prof. Dr. Melanie Trede, Heidelberg
10) Linguistik: Dr. Martina Ebi, Tübingen
11) Theater und Medien: Prof. Dr. Hilaria Goessmann und Prof. Dr. Stanca Scholz-Cionca, Trier
12) Information Science: Prof. Dr. Robert Horres, Tübingen
Aktuelle Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie auf der Homepage der GJF ››. Bitte beachten Sie, dass Sie sich noch bis zum 31. August anmelden können.
Kontakt:
Frau Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Politikwissenschaft und Japanologie
Hoher Weg 4
06120 Halle
Tel.: +49 (0) 345 552 43 31
Fax: +49 (0) 345 552 70 59
E-Mail:
japanologentag@japanologie.uni-halle.de
Martha-Christine Menzel (VSJF-Redaktion)

Ankündigung – Women and Politics… (September/Oktober 2009, Hildesheim)
Die internationale Konferenz an der Universität Hildesheim „Women and Politics in Asia: A Springboard for Democracy?“, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Universität Hildesheim und der Heinrich Böll Stiftung, findet vom 30.09.-2.10.2009 statt.
The conference series “Women and Politics in Asia” started 2003 in Sweden, at Halmstad University, and was continued 2004 in Colombo, Sri Lanka, and 2005 in Islamabad, Pakistan. In 2009, the fourth international conference of its kind will be convened by the Institute of Social Science at the University of Hildesheim, Germany.
Building upon “Women and Politics in Asia 2005: Discovering the Gender Face of Politics”, Women and Politics in Asia: A Springboard for Democracy? aims to reflect upon the links between
• democracy and the feminisation of the halls of political power
• gender and (power) politics
• gender relations and gender ideologies and their impact on specific socio-political systems, modes of interaction / participation and citizenship discourses
• gendered forms of political participation and agency
within Greater Asia in an integrated comparative perspective. This region of the world is interesting for students of democracy for a number of reasons: Many Asian countries have acceded to different forms of democratic government in the past few years while other countries belong to the group of fragile states, struggling with instable or autocratic governments, heterogeneous gender and identity politics and/or with internally contested democratisation/liberalisation and state-building projects resulting in distinctive gendered outcomes. The vast majority boast extremely diverse populations, which generates enormous challenges for the establishment of balanced political representation and participation; many countries have adopted affirmative action measures to increase the representation of women and ethnic groups in their parliaments; many countries have elected women to the highest positions of executive and legislative power; finally, many countries are confronted with national and international initiatives for gender mainstreaming, women machineries and progressive gender policy regimes as part of a good governance concept of ODA donor countries or lobbying from (trans)national women’s movements and non-governmental organizations throughout the region.
Die vollständige Beschreibung sowie das vorläufige Programm finden Sie auf den Seiten der WPA 2009 ››.
Dorothea Mladenova (VSJF-Redaktion)

Call for Papers – 14th Asian Studies Conference Japan (September-November 2009)
Die 14. Asian Studies Conference Japan wird am 19.-20. Juni 2010 in der Waseda Universität Tokyo stattfinden. Auf der Homepage ›› wurde ein Aufruf für Papers gestartet. Einsendungen werden vom 1. September bis zum 20. November 2009 angenommen.
Diana Kirchner (VSJF-Redaktion)

Ankündigung – New England Conference of the AAS (Oktober 2009, Rhode Island)
Die New England Conference of the Association for Asian Studies wird am 3. Oktober 2009 an der Brown Universität in Rhode Island stattfinden. Informationen zu den Panels und Roundtables erhalten Sie auf der Homepage der Brown University ››.
Diana Kirchner (VSJF-Redaktion)

Ankündigung – Transcending Borders: Asia, Middle East... (Oktober 2009, USA)
Das Biannual International Forum on Asia-Middle East Studies startet eine Konferenz mit dem Thema: “Transcending Border: Asia, Middle East, and the Global Community”. Sie findet vom 16.-17. Oktober 2009 in Annapolis, Maryland in den USA statt. Ausführliche Informationen finden Sie unter folgendem Link ››.
Diana Kirchner (VSJF-Redaktion)

Ankündigung – Metropolitan Peripheries in Japan and Germany (Oktober 2009, Tokyo)
Zum Schwerpunkt Demographie findet vom 28.10.09 bis zum 30.10.09 ein Symposium mit dem Thema: „Metropolitan Peripheries in Japan and Germany“ in Tokyo statt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage ››.
Symposium: Metropolitan Peripheries in Japan and Germany
Termin: 28.10.09 - 30.10.09
Veranstaltungsort: Tokyo
Kooperation: Institute of Behavioral Sciences, Tokyo
Während die Metropolen noch von den ökonomischen Konzentrationsprozessen profitieren, sind die Regionen und Städte zwischen diesen Metropolen zunehmend mit den Auswirkungen des demographischen Wandels und einer erodierenden Infra- und Sozialstruktur konfrontiert. Die Zukunft dieser vergessenen und vernachlässigten Regionen ist prekär, wenn die öffentliche Hand ihre Dienste reduziert, Schulen, Krankenhäuser und andere öffentliche Einrichtungen schließt und der private Sektor kein Interesse zeigt, die Lücken zu füllen. Die wirtschaftliche Basis solcher Regionen ist kaum überlebensfähig, wenn – als Konsequenz – junge, ausgebildete Arbeitskräfte gezwungen sind, die Region zu verlassen.
Die Tagung setzt den europäisch-japanischen Austausch fort, der im September 2007 mit einer Tagung in Berlin initiiert wurde. Anknüpfungspunkt und thematischer Fokus sind diesmal die geplante Überarbeitung des alten japanischen Town Planning Act, der in seiner aktuellen Version noch von einer stetig anwachsenden Bevölkerung ausgeht.
Diana Kirchner (VSJF-Redaktion)

Ankündigung - Global Responsibility in Development... (November 2009, Tokyo)
Das JDZB organisiert in Kooperation am 7. November ein Symposium zum Thema "Global Responsibility in Development Cooperation of Japan and Germany - Supporting State-building in Asia" in Tokyo. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des JDZB. ››
Termin: 07.11.09
Veranstaltungsort: Tokyo
Kooperation: Japan International Cooperation Agency (JICA, Tokyo); Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin
Following the January 26, 2009 symposium in Berlin (Global Responsibility in Development Cooperation of Japan and Germany), the Japanese-German Center Berlin (JDZB), Konrad-Adenauer-Foundation (KAS) and Japan International Cooperation Agency (JICA) shared the following understandings and agreed to the following to hold a symposium in Tôkyô within a year, with a similar agenda, but focusing on the Asian experience and its possible comparison with Africa.
The results of the Berlin meeting shall be applied to the forthcoming Tokyo conference to help to create broad opportunities of cooperation among ODA policy makers and executing agencies of both countries.
The objectives of the conference in Tokyo on November 7, 2009 (Global Responsibility in Development Cooperation of Japan and Germany - Supporting State-building in Asia) are:
- to promote better understanding and actual practices of “Human Security” and “State-Building” (including “Capacity Development” as an approach), and to share Japanese/German approaches and lessons-learned in the world of “Development Cooperation” in Afghanistan and Southeast Asia bearing the above in mind.
Alice Buschmeier (VSJF-Redaktion)

Ankündigung – Globalization and Economic Nationalism (Dezember 2009, Kopenhagen)
Vom 3.-4. Dezember 2009 findet am Asia Research Centre der Copenhagen Business School die Konferenz „Globalization and Economic Nationalism in Asia“ statt. Aktuelle Informationen zu Programm und Referenten entnehmen Sie bitte der Homepage der CBS ››.
Zum Inhalt:
Economic nationalism is not new. Mercantilist practices by European trading nations followed by protection of domestic industries in Europe and Japan and later in many Asian and developing countries in the post World War II period have characterized much of global capitalism. Economic nationalism has been justified on the basis of national security and the well-being of citizens. With the rise of neoliberal ideology and its practice by multinationals through foreign direct investments
(FDI) for global economic integration, economic nationalism has been on the retreat, at least superficially, and in the context of the current global financial crisis, perhaps temporarily. Many Asian countries have benefited from global engagement: the four “Asian dragons” followed by South East Asian economies, China since the reforms of 1979, and India since the reforms begun in the 1980s. To some degree globalization has been credited with Asia’s economic, political, technological, and cultural resurgence but economic nationalism has been and continues to be a factor of Asian development. We posit that new forms of economic nationalism are coming to light precisely because of vulnerabilities associated with globalization or additional opportunities that the world economy offers. In other words, economic nationalism coexists with globalization as disputes over trade, investment, balance of payments, exchange rate controls, immigration, and intellectual property rights persist. We believe the current global financial crisis can be expected to correct some of the past excesses of a deregulated economic system, which has focused more on growth and less on social policies, and thereby resurrect economic nationalism in new ways through policies of inclusive growth and development.
Dorothea Mladenova (VSJF-Redaktion)

Ankündigung – Corporate Social Responsibility (Dezember 2009, Berlin)
Im Dezember findet eine weitere Konferenz im JDZB zu dem Thema „Corporate Social Responsibility“ unter dem Schwerpunkt „Staat, Unternehmen und Zivilgesellschaft“ statt. Weitere Informationen folgen auf der Homepage des JDZB ››.
Konferenz: Corporate Social Responsibility
Termin: Dezember 2009
Veranstaltungsort: JDZB
Kooperation: Freie Universität Berlin; Econsense, Berlin
Das JDZB hat 2006 einen Workshop zum Thema corporate social responsibility (CSR) durchgeführt. Das Thema wurde in Deutschland und Japan lange vernachlässigt, wird aber zunehmend wichtiger für die Unternehmenspolitik und -bewertung. CSR wird als hartes Managementinstrument anerkannt. Beim Gipfel in Heiligendamm hoben die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen die „Förderung und Verbreitung der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen“ hervor. Vor diesem Hintergrund soll sich eine öffentlichkeitswirksame Konferenz mit führenden Unternehmensrepräsentanten und renommierten Wissenschaftlern mit dem Thema beschäftigen.
Diana Kirchner (VSJF-Redaktion)

Ankündigung – 6th EAJS Workshop for Doctoral Students (März 2010, Cambridge)
Im März 2010 organisiert die EAJS den 6. Workshop für Doktoranden an der Cambridge Universität. Interessenten werden gebeten, sich bis zum 20. November 2009 anzumelden.
Weitere Informationen sind auf der Homepage der EAJS ›› zu finden.
Diana Kirchner (VSJF-Redaktion)

In dieser Rubrik veröffentlichen wir Hinweise auf Neuerscheinungen, die für Themen von Belang sein können, an dienen die Mitglieder der Vereinigung arbeiten. Wenn Sie selbst einen solchen Hinweis geben möchten, wenden Sie sich bitte an die Redaktion:
newsletter@vsjf.net
Bitte beachten Sie: Ankündigungen in eigener Sache veröffentlichen wir in der Rubrik "Meldungen von Mitgliedern".

Neuerscheinung – Arase/Akaha: The US-Japan Alliance (2009)
Dieses Buch zur japanisch-amerikanischen Außenpolitik erscheint im Herbst diesen Jahres in der Serie Nissan Institute/Routledge Japanese Studies.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Routledge Verlags ››.
ARASE, David; AKAHA, Tsuneo (Hg.): The US-Japan Alliance. Balancing Soft and Hard Power in East Asia. 2009, London: Routledge, 192 pages, ISBN: 978-0-415-48713-9
Japan's use of Soft power in its international politics is as yet understudied. Soft power presents as many challenges as promises. This book explores the way Japan uses soft power in its relationship with the US, its Asian neighbours and Europe and aims to contribute to a deeper understanding of the role of soft power in international relations.
Hard power, on the other hand, is more tangible and has received far greater scholarly scrutiny than soft power. However, as this collection makes clear, hard power has its limitations and counterproductive consequences as an instrument of policy. This book makes it clear that hard power alone will not provide Japan with the peace and security it desires. A smart balancing or mixture of hard and soft power is required.
Is Japan up to this challenge? While this book cannot give a definitive answer to this question, the excellent line-up of contributors present their best analyses of the effectiveness of Japan's current attempt at balancing the two components of national power in meeting its bilateral and multilateral security challenges.
The US-Japan Alliance is suitable for upper undergraduates, postgraduates and academics in International Politics, Political Science, Security studies and Japanese studies.
Jeannette Schüler (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinung – Bukh: Japan's National Identity and Foreign Policy (2009)
Der russisch-israelische Forscher Alexander Bukh untersucht in dem nachstehenden Buch die bilateralen Beziehungen zwischen Russland und Japan. Interessant ist der Ansatz, die (außenpolitischen) Beziehungen beider Länder aus der Perspektive der nationalen Identiät Japans zu beleuchten. Detaillierte Informationen zu dem Buch entnehmen Sie bitte der Homepage des Verlags ››.
BUKH, Alexander: Japan's National Identity and Foreign Policy: Russia as Japan's 'Other'. 2009, London: Routledge, 192 pages, ISBN: 978-0-415-45055-3.
This book is the first attempt to examine Japan’s relations with Russia from the perspective of national identity; providing a new interpretation of Japan’s perceptions of Russia and foreign policy.
Alexander Bukh focuses on the construction of the Japanese self using Russia as the other, examining the history of bilateral relations and comparisons between the Russian and Japanese national character. The first part of the book examines the formation of modern Japan’s perceptions of Russia, focusing mainly on the Cold War years. The second part of the book examines how this identity construction has been reflected in Japan’s economic, security and territorial dispute related policy towards post-Soviet Russia.
Providing not only a case study of the Japan-Russia relationship, but also engaging in a critical examination of existing International Relations frameworks for conceptualizing the relationship between national identity and foreign policy, the appeal of the book will not be limited to those interested in Japanese/Russian politics but will also be of interest to the broader body of students of International Relations.
Dorothea Mladenova (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinung – Dales: Feminist Movements in Contemporary Japan (2009)
Die druckfrische Publikation der Gender-Forscherin Laura Dales von der University of South Australia wird beim Routledge-Verlag ›› vorgestellt:
DALES, Laura: Feminist Movements in Contemporary Japan. 2009, London: Routledge, 176 pages, ISBN: 978-0-415-45941-9.
In contemporary Japan there is much ambivalence about women’s roles, and the term "feminism" is not widely recognised or considered relevant. Nonetheless, as this book shows, there is a flourishing feminist movement in contemporary Japan. The book investigates the features and effects of feminism in contemporary Japan, in non-government (NGO) women’s groups, government-run women’s centres and the individual activities of feminists Haruka Yoko and Kitahara Minori. Based on two years of fieldwork conducted in Japan and drawing on extensive interviews and ethnographic data, it argues that the work of individual activists and women’s organisations in Japan promotes real and potential change to gender roles and expectations among Japanese women. It explores the ways that feminism is created, promoted and limited among Japanese women, and advocates a broader construction of what the feminist movement is understood to be and a rethinking of the boundaries of feminist identification. It also addresses the impact of legislation, government bureaucracy, literature and the internet as avenues of feminist development, and details the ways which these promote agency – the ability to act – among Japanese women.
Dorothea Mladenova (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinung – Haghirian: J-Management - Fresh Perspectives... (2009)
Der Verlag Iuniverse Star veröffentlichte im April 2009 folgendes Buch der Sophia Universität Tokyo:
Haghirian, Parissa: J-Management - Fresh Perspectives on the Japanese Firm in the 21st Century. 2009, Iuniverse Star. ISBN-13: 9781440125379 (Paperback) ISBN-13: 9781440125409 (Hardcover), 356 Seiten.
Following the economic crisis, Japan is on its way to regaining its position as an economic powerhouse. The bubble burst in the 1990s, and a decade of recession led to numerous changes in Japanese society and management. J-Management: Fresh Perspectives on the Japanese Firm in the 21st C entury presents a comprehensive overview of the reforms and changes in the Japanese economy and their impact on management processes.
J-Management gives insights into the current situation of Japanese firms, explains Japanese views on current developments, and answers questions about contemporary Japanese firms, such as
● How have Japanese firms handled the recession, and how have they rein vented themselves after it?
● Is lifetime employment still relevant in today's Japanese society?
● Does the seniority system still apply?
● How has globalization impacted today's Japanese corporations?
● How advanced is gender equality in the J-firm?
● What challenges do foreign workers face in the J-company?
Diego Matzke (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinung – Hyde: The Transformation of the Japanese Left (2009)
Hyde beschäftigt sich mit den Änderungen im japanischen Parteiensystem. Dabei spielen das veränderte Wahlsystem, die neue öffentliche Meinung gegenüber der Verteidigungspolitik sowie die japanische Verfassung nach dem ersten Golfkrieg eine Rolle. Weitere Informationen finden Sie beim Routledge Verlag ››.
HYDE, Sarah: The Transformation of the Japanese Left. From Old Socialists to New Democrats. 2009, London: Routledge, 224p.; ISBN: 978-0-415-46665-3
This book examines the transition within the Japanese party system that has seen the demise of ‘the old socialists’, the Japan Socialist Party, and in its place, the emergence of the Democratic Party of Japan as the leading opposition party. Sarah Hyde has produced an original book which looks at the intra-left (non-communist) opposition party manoeuvrings during the 1990s through to the new millennium in a highly detailed and focused manner whilst simultaneously looking at the three most significant changes for the left nationally: the change to the electoral system, the change to public opinion regarding defense and the Constitution after the First Gulf War and the changes to the Labour Union movement.
Ending with a chapter on the incredibly important 2007 Upper House election, which brings the development of the opposition full circle, this book will be a valuable source for students and scholars of Japanese politics, electoral systems and opposition politics.
Jeannette Schüler (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinung – Ishida/Slater: Social Class in Contemporary Japan (2009)
Der Routledge Verlag wirbt auf seiner Homepage ›› für dieses Buch über die sozialen Klassen im heutigen Japan. Die Herausgeber sind beide an japanischen Universitäten tätig. Mitgearbeitet an diesem Sammelband haben darüber hinaus Forscher aus den USA und Europa.
ISHIDA, Hiroshi; SLATER, David H. (Hg.): Social Class in Contemporary Japan. Structures, Sorting and Strategies. 2009, London: Routledge, 272p., ISBN: 978-0-415-47475-7
Post-war Japan was often held up as the model example of the first mature industrial societies outside the Western economy, and the first examples of "middle-mass" society. Today, and since the bursting of the economic bubble in the 1990’s, the promises of Japan, Inc., seem far away.
Social Class in Contemporary Japan is the first single volume that traces the dynamics of social structure, institutional socialization and class culture through this turbulent period, all the way into the contemporary neoliberal moment. In an innovative multi-disciplinary approach that include top scholars working on quantitative class structure, policy development, and ethnographic analysis, this volume highlights the centrality of class formation to our understanding of the many levels of Japanese society. The chapters each address a different aspect of class formation and transformation which stand on their own. Taken together, they document the advantages of putting Japan in the broad comparative framework of class analysis and the enduring importance of social class to the analysis of industrial and post-industrial societies.
Jeannette Schüler (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinung – Kohlbacher/Gudorf/Herstatt - Silver Business...(2009)
Passend zum Thema der letzten VSJF-Jahrestagung möchten wir Sie auf die folgende Neuerscheinung am DIJ ›› hinweisen:
KOHLBACHER, Florian; GUDORF, Pascal; HERSTATT, Cornelius: Silver Business in Japan: Auswirkungen des demographischen Wandels auf Personalpolitik und Marketing. 2009, Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan: Tokyo, 34 Seiten.
Abriss:
- Was bedeutet es für Ihr Japangeschäft, wenn bis 2015 mehr als ein
Viertel aller Japaner über 65 Jahre alt, ab 2025 sogar die Hälfte aller
Japaner älter als 50 Jahre sein wird?
- Sind Sie für einen möglichen Arbeitskräftemangel gerüstet?
- Wissen Sie, wie viele Ihrer wichtigsten Wissensträger in den nächsten
zwei bis drei Jahren in Pension gehen?
- Haben Sie die richtigen Tools und Prozesse, um Wissensverlust zu
verhindern?
- Die junge Kundenbasis schrumpft, was passiert mit Ihrem Absatz?
- Der Silbermarkt steckt voller Chancen und Potenziale, nutzen Sie diese?
Die tief greifenden Veränderungen der japanischen Bevölkerungsstruktur werfen eine Vielzahl wichtiger Fragen auf, die Unternehmen nicht unbeantwortet lassen können. Schon heute beeinflusst der demographische Wandel Personalpolitik, Marketing und Absatz vieler Unternehmen. Zwar stehen in Zeiten einer globalen Wirtschafts- und Finanzkrise in vielen Unternehmen andere Themen im Vordergrund, langfristig aber müssen sich in Japan aktive deutsche Unternehmen der „Herausforderung Demographie“ stellen, wenn sie auch in Zukunft in Japan erfolgreich sein wollen. Gleichzeitig bietet ein Engagement in einem so rasch alternden Markt wie Japan die Chance, frühzeitig von Erfolgsbeispielen und Lösungsansätzen zu lernen und diese auf den Weltmarkt zu übertragen. Der demographische Wandel ist ein globaler Megatrend, der alle großen europäischen Industrieländer betrifft und mit zeitlicher Verzögerung auch auf einige Schwellenländer zukommen wird. Die Studie soll deutschen Unternehmen eine Hilfestellung geben, wie sie die Herausforderungen des demographischen Wandels in Japan meistern und das Potenzial des Silbermarktes besser nutzen können.
Diana Kirchner (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinung – Nakabayashi: Peasant economy in the 'debate on Japanese... (2009)
Im März 2009 erschien auf der Homepage des Institute for Social Science der Universität Tokyo im Rahmen der ISS Discussion Paper Series folgendes Paper, das Sie hier ›› im Volltext als PDF aufrufen können:
NAKABAYASHI, Masaki: Peasant economy in the 'debate on Japanese capitalism': Tenancy contract facing the 'Turning point' (2009), F-144, 18 Seiten.
Diese und alle weiteren Online-Publikationen der Serie finden Sie auch auf der Homepage des ISS. ››
Martha-Christine Menzel (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinung – Okano: Young Women in Japan (2009)
Die neue Monographie von Kaori Okano behandelt das Erwachsenwerden junger Frauen in Japan im Kontext der gesellschaftlichen Veränderungen während der 1990er Jahre. Ausführliche Informationen stellt Ihnen der Routledge Verlag auf seiner Homepage ›› zur Verfügung.
OKANO, Kaori H.: Young Women in Japan: transitions to Adulthood. 2009, London [u.a.]: Routledge, 320 pages, ISBN: 978-0-415-46941-8.
This book examines young women in Japan, focusing in particular on their transitions to adulthood, their conceptions of adulthood and relations with Japanese society more generally. Drawing on detailed primary research including a year-long observation of high schools and subsequent interviews over a 12 year period, it traces the experiences of a group of working class women from their last year of high-schooling in 1989 through to 2001 as they approached their thirties. It considers important aspects of the transition to adulthood including employment, marriage, divorce, childbirth and custody. It shows how the role and identities of young women changed over the course of the 1990s, exploring the impact of changes within Japanese society and global forces, and explains fully the implications for ordinary young people and their everyday lives. It considers to what extent young women’s perceptions of themselves and society are shifting, and how far this can be explained by external constraints and their own experiences and decisions.
Dorothea Mladenova (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinungen – Pascha (u.a.): Nr. 77 und 78 der Grünen Reihe (2008)
Im Rahmen der vom Institute of East Asian Studies (IN-EAST ››) der Universität Duisburg-Essen herausgegebenen Grünen Reihe ›› sind bereits letztes Jahr zwei Paper erschienen, die Sie auch im Volltext herunterladen können:
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Nr. 77 (2008) - W. Pascha, U. Holtschneider (Eds.)
Task Force: Corporate Social Responsibility in Japan und Österreich.
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PDF-Version ››)
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Nr.78 (2008) - W. Pascha, C. Storz
How are Markets Created? The Case of Japan's Silver Market.
(
PDF-Version ››)
Martha-Christine Menzel (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinung – Shimazu: Japan, Race and Equality (2009)
Durch einen Blick auf Japans Verhalten bei der Friedenskonferenz 1919 in Paris gewinnt der politisch-interessierte Leser möglicherweise anhand von diesem Buch ein besseres Verständnis der heutigen Außenpolitik Japans. Das Schlagwort schlechthin lautet racial equality.
SHIMAZU, Naoko: Japan, Race and Equality. The Racial Equality Proposal of 1919. 2009, London: Routledge, ISBN: 978-0-415-49735-0.
This study explores the Japanese motivations in raising the proposal for racial equality at the 1919 Paris Peace Conference. This is the first comprehensive analysis of an historically significant event which has not been given adequate scholarly attention in the past. The story which unfolds underlines the complexity of politics and diplomacy surrounding the racial equality proposal and analyses the effect of the failure of the proposal on Japan's politics in the 1920s and 1930s.
Jeannette Schüler (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinungen – Social Science Japan Journal und Newsletter
Die aktuelle Ausgabe des Social Science Japan Journal ›› (SSJJ Vol.12, Nr.1, Mai 2009) ist erschienen. Das Inhaltsverzeichnis kann hier ›› eingesehen werden. Bei entsprechender Registrierung ist es zudem möglich, die Beiträge dieser und der vorherigen Ausgaben online zu lesen bzw. herunterzuladen.
Auch auf die 40. Ausgabe des SSJ-Newsletters ›› (März 2009) möchten wir noch einmal kurz hinweisen, der ganz dem Thema "Youth and Education" ›› gewidmet ist.
Martha-Christine Menzel (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinung – Sorensen/Funck: Living Cities in Japan (2009)
Der Sammelband "Living Cities in Japan" sollte von besonderem Interesse für sozial, ökologisch und geografisch spezialisierte Japanologen sein. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage des Routledge Verlags ››.
SORENSEN, André; FUNCK, Carolin (Hg.): Living Cities in Japan. Citizens' Movements, Machizukuri and Local Environments. 2009, London: Routledge, 312p., ISBN: 978-0-415-54707-9
Over the last fifteen years local citizens' movements have spread rapidly throughout Japan. Created with the aim of improving the quality of the local environment, and of environmental management processes, such activities are widely referred to as machizukuri, and represent an important development in local politics and urban management in Japan.
This volume examines the growth and nature of such civil society participation in local urban and environmental governance, raising important questions about the changing roles of and relations between central and local government, and between citizens and the state, in managing shared spaces. The machizukuri processes studied here can be seen as the focus of an important emerging trend toward increased civic participation in managing processes of urban change in Japan. The contributors provide a comprehensive overview of the machizukuri phenomenon through examination not only of theory and history, but also of case studies illustrating real changes in the institutions of place making and neighbourhood governance.
Jeannette Schüler (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinung – Steineck (u.a.): Embryonenforschung in Japan, Korea und China (2008)
Herausgegeben vom DRZE ›› (Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften) erschien im Dezember 2008 der folgende Band im Verlag Karl Alber:
STEINECK, Christian; JOUNG, Phillan; DÖRING, Ole: Embryonenforschung in Japan, Korea und China. 2008, Verlag Karl Alber, ISBN: 978-3-495-48358-9, 176 Seiten.
Die Frage nach der Zulässigkeit von Forschung an und mit menschlichen Embryonen wird seit dem Ende des letzten Jahrhunderts weltweit kontrovers diskutiert. Dabei zeigen sich Unterschiede in den nationalen rechtlichen und ethischen Diskursen, die zumindest teilweise in unterschiedlichen kulturellen und religiösen Traditionen begründet sind. Die nationalen Besonderheiten und kulturellen Gegebenheiten schließen keineswegs einen interkulturellen Dialog über bioethische Grundsatzfragen aus. Vielmehr können der Abgleich zwischen verschiedenen nationalen Richtlinien genauso wie der Austausch zwischen den unterschiedlichen politischen und kulturellen Standpunkten für eine wechselseitige Überprüfung der eigenen Argumente zu Fragestellungen der Embryonenforschung fruchtbar gemacht werden. Dieser Sachverhalt kann an der vorliegenden Studie abgelesen werden, die in drei Teilen die biopolitische und bioethische Situation zur Stammzellenforschung in Japan, Korea und China beleuchtet. Alle drei Länder sind in der biotechnologischen Forschung sehr aktiv, sodass eine Auseinandersetzung mit den jeweiligen ethischen und rechtlichen Gegebenheiten von besonderem Interesse ist. Der vorliegende Band stellt die jeweiligen staatlichen Regulierungen, die Forschungssituation des Landes sowie in Grundzügen die begleitende bioethische Debatte dar.
Martha-Christine Menzel (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinung – Tanaka-Naji: Frauennetzwerke und Geschlechterpolitik...(2009)
Wir möchten Sie auf das Buch von Frau Tanaka-Naji aufmerksam machen, welches auf der Homepage des DIJ ›› vorgestellt wird.
TANAKA-NAJI, Hiromi (2009): Frauennetzwerke und Geschlechterpolitik im Zeitalter der Globalisierung. Iudicium Verlag: München. 584 Seiten, ISBN 978-3-89129-855-8.
Die Modernisierung von Geschlechterverhältnissen ist seit der letzten Hälfte des 20. Jahrhunderts, besonders seit den letzten drei Dekaden, weltweit zu beobachten. Von großer Bedeutung dabei ist die Globalisierung der Geschlechterpolitik, die den Akteuren, die sich für die Gleichstellung einsetzen, neue Chancen und Optionen eröffnete. In diesem Kontext haben sich Frauennetzwerke als eine zunehmend wichtige Form der Organisation für die Mobilisierung der Gleichstellungsakteure entwickelt. Diese Entwicklung betrifft auch die japanische Gesellschaft, wobei dies noch kaum systematisch untersucht worden ist.
Die vorliegende Arbeit untersucht politische und soziale Netzwerke der Gleichstellungsakteure, die zum großen Teil Frauen sind, und deren Mobilisierung im globalen und nationalen Kontext der Neustrukturierung der Geschlechterpolitik. Wie entwickeln sich die Netzwerke? Welche Charakteristiken haben sie dabei als eine Form der Organisation für die Gleichstellungsmobilisierung? Welche Möglichkeiten und Grenzen haben sie für die weitere Förderung der (Geschlechter)Demokratie? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Arbeit am Beispiel neuer, international orientierter japanischer Frauennetzwerke seit den 1970ern und trägt damit zum besseren Verständnis zum tiefgreifenden sozialen Wandel, in dem Japan eingebettet ist, bei.
Diana Kirchner (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinung – Tokuhiro: Marriage in Contemporary Japan (2009)
In folgendem Buch ›› beleuchtet Yoko Tokuhiro das soziale Phänomen der Bankonka, dem Aufschieben der Hochzeit:
TOKUHIRO, Yoko: Marriage in Contemporary Japan, London: Routledge, 176 pages, ISBN: 978-0-415-44110-0.
The phenomenon of bankonka – ‘postponement of marriage’ – is increasingly reported in contemporary Japanese media, clearly illustrating the changing patterns of modern lifestyles and attitudes towards marriage, personal obligation and ambition. This is the first book in recent years to explore the contemporary state of marriage in Japanese society. Setting out the different perceptions and expectations of marriage in today’s Japan, the book discusses how economic issues and the family impact on marital behaviour. Contrary to the views of some feminists that young women have no interest in improving their status and position, this book argues that, by delaying marriage and childrearing, young women can be seen as ‘rebels’ challenging Japanese patriarchal society. Unlike many other studies, it gives equal attention to male gender roles and masculinity, exploring what constitutes being a ‘real man’ in Japan – through the analysis of mainstream and non-mainstream conceptions of masculinity that co-exist in contemporary Japan, and considers the implications of such different roles for the institution of marriage. It investigates the roles of wife and mother, articulating why the strict division of labour defining men as breadwinners and women as homemakers became popular. Moreover, it describes the changing character of courtship relationships, explaining why the norm has shifted from arranged marriages pre-1945 to love marriages after that period. Finally, it puts the Japanese experience into cross-cultural, international context with a series of comparisons with marriage elsewhere both in Asia – including in Korea and Hong Kong – and in western countries such as France, Sweden, Italy and the United States.
Dorothea Mladenova (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinung – Watanabe: Class Politics! (2009)
Wir möchten Sie besonders auf die Neuerscheinung von Prof. Watanabe hinweisen. In seinem Buch untersucht Watanabe die politische Krise in Japan um die LDP und beleuchtet diese Entwicklung im Kontext einer gezielt betriebenen Klassenpolitik. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage der Hitotsubashi Universität ››
WATANABE, Masao (2009): Class Politics!: How the emerging political crisis has developed. Showado: Kyoto. 271 Seiten, ISBN: 978-4812209400. Sprache: Japanisch.
An historic political change in Japan is now approaching. LDP, the ruling bourgeois party which dominated the post war Japanese political scene since 1955, is doomed to leave the office at long last. Now is the high time to look back the history of the class politics since the end of the WW2, and explore how the emerging political crisis has developed. This book is the unique effort to highlight the much- hidden class politics in Japan by investigating the particular shape of the class alliance (coalition) as well as the class antagonism (struggle) in the whole course of the post-war Japanese history.
Contents
Part 1: Rediscovery of Class Society in Japan
Chap. 1 Class Society of Contemporary Japan
Chap. 2 Classes in Japanese Society
Part 2: Rediscovery of Class Politics in Japan
Chap.3 Class Politics in Contemporary Japan
Chap.4 Post-War Development of Party Politics and Class Politics
Part 3: Class Politics and its Ideological Settings
Chap.5 Three Major Discussions on the Notion of "Civil Society" in Japan
Chap.6 A Critical Look at Ulrich Beck, A Formidable Class-Politics Denier.
Diego Matzke (VSJF-Redaktion)

Neuerscheinung – Zachmann: China and Japan in the Late Meiji Period (2009)
Im Routledge-Verlag ist die neue Publikation von Urs Matthias Zachmann erschienen. In seinem Buch untersucht Zachmann, wie sich Japans Haltung zu China ab dem Sino-Japanischen Krieg bis zum Russisch-Japanischen Krieg veränderte. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage des Verlags. ››
ZACHMANN, Urs Matthias: China and Japan in the Late Meiji Period: China Policy and the Japanese Discourse on National Identity, 1895-1904, London/New York: Routledge (=Leiden Series in Modern East Asian History and Politics, 2009), 256 pages, ISBN: 978-0-415-48191-5.
The first war between China and Japan in 1894/95 was one of the most fateful events, not only in modern Japanese and Chinese history, but in international history as well. The war and subsequent events catapulted Japan on its trajectory toward temporary hegemony in East Asia, whereas China entered a long period of domestic unrest and foreign intervention. Repercussions of these developments can be still felt, especially in the mutual perceptions of Chinese and Japanese people today. However, despite considerable scholarship on Sino-Japanese relations, the perplexing question remains how the Japanese attitude exactly changed after the triumphant victory in 1895 over its former role model and competitor.
This book examines the transformation of Japan’s attitude toward China up to the time of the Russo-Japanese War (1904/5), when the psychological framework within which future Chinese-Japanese relations worked reached its erstwhile completion. It shows the transformation process through a close reading of sources, a large number of which is introduced to the scholarly discussion for the first time. Zachmann demonstrates how modern Sino-Japanese attitudes were shaped by a multitude of factors, domestic and international, and, in turn, informed Japan’s course in international politics.
Dorothea Mladenova (VSJF-Redaktion)

PROJEKTE (FORSCHUNG ODER LEHRE)
In dieser Rubrik veröffentlichen wir Hinweise auf neue Projekte in Forschung oder Lehre zu Themen, an denen auch die Mitglieder der Vereinigung arbeiten. Wenn Sie selbst einen solchen Hinweis geben möchten, wenden Sie sich bitte an die Redaktion:
newsletter@vsjf.net
Bitte beachten Sie: Ankündigungen in eigener Sache veröffentlichen wir in der Rubrik "Meldungen von Mitgliedern".

Forschungsprojekt der Universität Bremen
In Zusammenarbeit mit der Aichi Universität Toyohashi (Japan) forscht die Japanologie Bremen noch bis Dezember 2009 an dem Projekt „Die Flexibilisierung der Arbeitsmärkte zwischen Globalisierung und Weltwirtschaftskrise: Japan und Deutschland im Vergleich“.
Der Globalisierungsschub seit dem Beginn der 1990er Jahre hat alle Volkswirtschaften vor große Anpassungsprobleme gestellt, die auch erhebliche Konsequenzen für die Arbeitsmärkte mit sich brachten. In fast allen Hocheinkommensländern stieg die strukturelle Komponente der Arbeitslosigkeit an, so dass es auch in folgenden konjunkturellen Aufschwüngen nicht mehr zu einer Senkung der Arbeitslosigkeit auf das Ausgangsniveau kam.
In zwei der bislang erfolgreichsten Hocheinkommensländer, in Deutschland und in Japan, kamen Sonderprobleme hinzu: die Transformation des ostdeutschen Wirtschaftssystems nach der Wiedervereinigung 1990 resp. die umfassende Struktur- und Anpassungskrise nach dem Zerplatzen der Bubble Economy in Japan 1991. In Deutschland kam es in der Folge zu einer dramatischen Verschärfung der aus heutiger Sicht bereits seit den 1970er Jahren in Westdeutschland erkennbaren Arbeitsmarktprobleme; in Japan waren Arbeitsmarktprobleme in den 1970er und 1980er Jahren aus heutiger Sicht zwar auch rudimentär erkennbar, aber hier kam es erst in den 1990er Jahren zu fundamentalen, strukturellen Problemen.
Beide Länder reagierten in prinzipiell recht ähnlicher, nur im Grad und in den spezifischen institutionellen Maßnahmen unterschiedlicher Weise (eine Parallelität, die den Vergleich nahe legt) – und in beiden Fällen aus heutiger Sicht mit einer erstaunlichen Zeitverzögerung (bedingt insbesondere durch einen großen acknowledgement lag). In Japan kam es 2002, in Deutschland 2004 zu einem arbeitsmarktpolitischen Paradigmenwechsel.
Gewisse Erfolge dieser neuen Politik blieben nicht aus, allerdings stehen sie in beiden Ländern auf einer fragilen Basis, wenn man beispielsweise die Zeitarbeit und andere Formen „prekärer“ Beschäftigungsverhältnisse als wesentliche Elemente im Abbau der strukturellen Komponente der Arbeitslosigkeit berücksichtigt.
Fraglich ist daher, ob die in beiden Ländern tief greifende und mit den bisherigen institutionellen Mustern oft radikal brechende Flexibilisierung der Arbeitsmärkte auch den Bedingungen der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise gewachsen ist. Es geht also darum, ob es tatsächlich gelungen ist (und wenn nicht: was zu tun wäre), die strukturelle Komponente der Arbeitslosigkeit nachhaltig zu senken, um in zyklischen Krisen die Summe beider Komponenten (strukturelle und konjunkturelle) verhältnismäßig niedrig zu halten. Oder anders formuliert: Wie verletzlich sind die Erfolge, wie widerstandsfähig sind die erfolgten Veränderungen?
Da hinsichtlich des Verständnisses der strukturellen Komponente von Ungleichgewichten auf dem Arbeitsmarkt noch große Forschungsdefizite bestehen, ist das Vorhaben sowohl empirisch als auch theoretisch orientiert.
(…)
Kontakt:
Prof. Dr. Hans Heinrich Bass
Tel.: 0421 5905 4214
Mail:
Hans-Heinrich.Bass@hs-bremen.de
Der vollständige Forschungsbericht von Prof. Dr. Hans Heinrich Bass ist zu finden im Online-Pdf Hochschule Bremen – Forschungshighlights 2009 ››, S.12ff.
Martha-Christine Menzel (VSJF-Redaktion)

In dieser Rubrik veröffentlichen wir Hinweise auf Ressourcen aller Art zur Forschung über das moderne Japan. Das können Informationen über Forschungseinrichtungen, Datenbanken, Materialsammlungen, wissenschaftliche Zeitungen, aber auch wissenschaftliche Auszeichnungen, Stellenausschreibungen und Fördermittel sein. Hinweise auf solche Ressourcen nimmt die Redaktion gerne entgegen. Schreiben Sie bitte an:
newsletter@vsjf.net

Call for Papers – Social Science Japan Journal
Das halbjährlich vom ISS ›› der Universität Tokyo herausgegebene Social Science Japan Journal ›› ruft weiterhin zu Papers auf. Die Papers sollten in englischer Sprache gehalten sein.
Social Science Japan Journal (SSJJ) is an international semi-annual journal, edited by a board centered on the Institute of Social Science, University of Tokyo and published by Oxford University Press. It aims at a broad, inclusive coverage of the social sciences as they relate to contemporary Japanese society. SSJJ differs from other English-language journals on Japan in two important ways: firstly, in its focus on social sciences; and secondly, in its high degree of involvement of Japanese academics in what is a truly international cooperative venture. The Editorial Board is a mix of Japanese and non-Japanese scholars, backed by an International Advisory Board that includes some of the worlds most distinguished analysts of Japanese society. We have a full-time Managing Editor, who is an English-speaking Japan specialist, ensuring the highest standards of professionalism in published material.
SSJJ publishes original work in four broad categories: papers, survey articles, review essays and book reviews.
Manuscript Submission
Submitted manuscripts must not have been previously published, or scheduled or submitted for publication, in any form, printed or electronic. Manuscripts containing material that substantially overlaps with any other existing or scheduled publication are unacceptable. Contributors must draw attention to any overlap which may be viewed as problematic in the covering letter accompanying their submission.
Manuscripts will be reviewed by appropriate readers. While we welcome comparative studies, all manuscripts must relate principally or substantively to Japan. Priority is given to submissions that utilize both Japanese and other language sources. They should be written in English or Japanese and should not exceed 10,000 words or 45 genko yoshi (including tables, figures, notes, illustrations and references). An abstract of 100-200 words should accompany the manuscript. Tables, figures and illustrations should be of good quality, suitable for digital reproduction. Please identify the word count of the entire manuscript. A cover letter containing the author's name, institutional affiliation, address, telephone and fax numbers, electronic mail address, and the manuscript title, should also be submitted with the manuscript. A short curriculum vitae may be attached.
Kontakt:
SSJJ Editorial Board
Institute of Social Science, University of Tokyo,
7-3-1 Hongo, Bunkyo-ku, Tokyo 113-0033, Japan
Fax (+81)3-5841-4907
ssjrev@iss.u-tokyo.ac.jp
Detaillierte Informationen zu den von der jeweiligen Kategorie abhängigen Anforderungen finden Sie im Call for Papers ›› sowie in den Guidelines for Submission. ››.
Martha-Christine Menzel (VSJF-Redaktion)

Japanstudien – Neue Hauptsprache Englisch
Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums des DIJ in Tokyo erscheint dessen Journal „Japanstudien“ ab 2010 hauptsächlich auf Englisch, wobei deutsche Einsendungen weiterhin akzeptiert werden. Das Schwerpunktthema der übernächsten Ausgabe Nr. 22 heißt: „Mind the Gap: Stratification and Social Inequality in Japan“. Alte Ausgaben mit Volltexten sind hier ›› erhältlich.
Dorothea Mladenova (VSJF-Redaktion)

Podcast – Japanese Management
Professor Parissa Haghirian von der Sophia Universität hat vor kurzem mit ihren Studenten einen 33-teiligen Podcast zum Thema Management in Japan zum kostenlosen Download bereitgestellt. Die Themen sind breitgefächert und enthalten auch sozialwissenschaftliche Ansätze. Unter folgendem Link ›› können Sie den Podcast inklusive Power Point Präsentationen abrufen.
Hier die Themen im Einzelnen:
1. Culture and Management
2. Management in East and West
3. Japanese Management - Overview
4. Collectivism Japanese Group Formation
5. Harmony
6. The Vertical Society
7. Achievement Orientation
8. Communication Styles
9. Japanese Process Orientation
10. Historical Development of the Japanese Economy (The Meiji Restoration)
11. Historical Development of the Japanese Economy (Post-War Development)
12. Japanese Industry Structure
13. The Japanese Consumer Market
14. Japan`s New Consumer Groups
15. Japanese Production Management
16. Japanese Distribution Systems
17. Marketing in Japan
18. Japanese Human Resource Management
19. Knowledge Management in Japan
20. Negotiations in Japan
21. Decision Making in Japan
22. Changes in Japanese Management Styles
23. Japanese Keiretsus in the 21st Century
24. Internationalization of the Japanese Firm
25. The Japanese Firm as an Intercultural Workplace
26. Working in a Japanese Firm (A Foreigner`s Perspective)
27. Women in the Japanese Workforce
28. Entrepreneurship in Japan
29. Baby boomers in the Japanese Workforce
30. Do`s and Dont`s when Doing Business in Japan
31. Cross-Cultural Communication with Japanese Business Partners
32. Experiences of an American Manager in Japan
33. What Foreign Managers Coming to Japan need to Know
Dorothea Mladenova (VSJF-Redaktion)

Stipendien – Doktorandenstipendium an der Universität Duisburg-Essen (IN-EAST)
An der Universität Duisburg-Essen werden fünf Doktorandenstipendien an Hochqualifizierte vergeben, die ihre Forschung auf Englisch durchführen wollen. Die Bewerbungsfrist endet abhängig vom Beginn der Förderung im Juni 2009 (für Oktober 2009), im März 2010 (für Oktober 2010) und im März 2011 (für Oktober 2011).
The Institute of East Asian Studies (IN-EAST), University Duisburg-Essen, invites applications to its Research Training Group for doctoral candidates. Successful applicants will pursue a research topic in one of the four sub-themes of the research program. We especially encourage international applicants.
Financial Support
IN-EAST offers 5 doctoral stipends of 1000 Euros/month (plus family allowance) for 36 months contingent on successful completion of each year. To support field research in East Asia and early entry into the European scientific community, support is also provided for travel and research in either Japan or China, and for a range of workshops and independent conference participation in Europe, especially with the UK Partner White Rose East Asian Centre at the Universities of Leeds and Sheffield.
Weitere Informationen sind der Homepage des
Institute of East Asian Studies ›› (IN-EAST) der Universität Duisburg-Essen zu entnehmen. Ansprechpartner ist zudem Frau Prof. Karen Shire.
Prof. Karen Shire Ph.D.
Institute of East Asian Studies
University Duisburg-Essen
Campus Duisburg
47048 Duisburg
E-Mail:
PhD@in-east.de
Jeannette Schüler (VSJF Redaktion)

Stipendien – UNEAC Forschungsstipendium Australien
Die University of New England in Australien macht schon seit geraumer Zeit auf ein Forschungsstipendium für Asienwissenschaftler aufmerksam. Gastforscher aus aller Welt, die einen Aufenthalt von mindestens 3 Monaten planen, können beim Asia Centre der University of New England (UNEAC) bis zu $3000 beantragen. Kürzere Aufenthalte können im Einzelfall auch gefördert werden. Anmeldungen sind jederzeit an den verantwortlichen Professor zu richten. Alle Kontaktinformationen finden Sie unter diesem Link ››.
Dorothea Mladenova (VSJF-Redaktion)

Stipendien – Toshiba International Foundation Fellowship
Für das Jahr 2010 vergibt Toshiba International Foundation wieder 2 bis 3 Stipendien für einen dreimonatigen Forschungsaufenthalt in Japan. Bewerbungen werden bis zum 30. April 2010 entgegengenommen. Weitere Informationen sind der EAJS Homepage ›› zu entnehmen.
On behalf of the
Toshiba International Foundation ››, the
EAJS Council ›› selects two to three candidates for a fellowship to undertake research in Japan. The next application deadline is 30 April 2010.
Applications are invited for three Toshiba International Foundation scholarships for a three-month stay in Japan to be completed by the end of March 2011. There are three scholarships, generously funded by the Toshiba International Foundation, and each is worth 7000,- Euro. Applicants must be graduate students or their equivalent who have completed four or more years of full-time study, and they must be specialising in some branch of Japanese studies at an institution in Europe. Applications should consist of a CV, a brief statement (not more than 300 words) of the project for which they wish to pursue their research in Japan, and a letter of support from the student’s supervisor or adviser, who should submit the application on the student’s behalf. Applications should be sent by e-mail to the following address:
office@eajs.eu
Since the purpose of the scholarship is to encourage the academic study of Japan by those who have not already had a long-term experience in Japan, applications by Japanese High School graduates will not be considered.
The closing date for applications is 30 April 2010, and the decision will be announced by mid-June. The EAJS has been asked by the Toshiba International Foundation to administer these scholarships, and the decisions will be made by the Council of the EAJS.
Diana Kirchner (VSJF-Redaktion)

4. MELDUNGEN VON MITGLIEDERN
Meldungen von Mitgliedern

NEUE PUBLIKATIONEN VON VSJF-MITGLIEDERN
Der VSJF-Newsletter veröffentlicht gerne bibliographische Angaben zu neu erschienenen Aufsätzen, Monographien oder Sammelbänden der Mitglieder. Bitte schicken Sie Ihre Ankündigungen an die Redaktion des Newsletters:
newsletter@vsjf.net
***
DRIFTE, Reinhard: „Japan und China – eine deutsche Perspektive“, in:
Japan und China. Auf der Suche nach einer neuen Ordnung in Ostasien, hg. von Ruprecht Vondran (Verband Deutsch-Japanischer Gesellschaften). Düsseldorf: 2008, S. 20-27.
DRIFTE, Reinhard: „Territorial Conflicts in the East China Sea – From Missed Opportunities to Negotiation Stalemate“, in:
The Asia-Pacific Journal, Vol 22-3-09, June 1, 2009
Online-Version ››
DRIFTE, Reinhard: „The politics of the East China Sea gas dispute: ongoing discussion between China and Japan“, in:
Peace in Northeast Asia. Resolving Japan‘s Territorial and Maritime Disputes with China, Korea and the Russian Federation, ed. by Thomas J. Schoenbaum. Cheltenham: Edward Elgar (2008), pp. 7-23.
MAYER, Oliver: „Das Tarifsystem der japanischen Eisenbahnen“, in:
The Bulletin of Aichi University of Education, Vol. 58 (Humanities, Social Sciences), S. 185-192.
Link zum Artikel ››
MAYER, Oliver: „Tokio – globale Wirtschaftsmetropole und Risikostandort“, in:
Praxis Geographie, Heft 7-8/2009 (Schwerpunkt Megacities), S. 18-23.
MAYER, Oliver: „Verkehr in Tokyo – Perspektiven für die Zukunft“, in:
Tokyo: Konstruktionen einer Metropole – sozial, politisch, kulturell, historisch (=OAG Taschenbuch, Bd. 89), hg. von Elke Hayashi-Mähner, Reinold Ophüls-Kashima, Matthias Pfeifer, Nathalie Rudolf. München/Tokyo: iudicium/OAG (2008), S. 66-84.
OBINGER, Julia: „Working Poor in Japan. Atypische Beschäftigungsformen im aktuellen Diskurs“, in:
Prekär arbeiten, prekär leben – Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf ein gesellschaftliches Phänomen, hg. von Irene Götz, Barbara Lemberger. Frankfurt am Main: Campus (2009), S. 161-182.
ZACHMANN, Urs Matthias:
China and Japan in the Late Meiji Period: China Policy and the Japanese Discourse on National Identity, 1895-1904, London/New York: Routledge (=Leiden Series in Modern East Asian History and Politics, 2009).

ANKÜNDIGUNGEN VON MITGLIEDERN
Der VSJF-Newsletter veröffentlicht gerne Informationen der Mitglieder. Egal, ob es sich um Buchankündigungen handelt, um Aufrufe für Tagungen oder Sammelbände, um Informationen über laufende, geplante oder gerade abgeschlossene Forschungsprojekte oder um Lehrentwicklungsprojekte. Senden Sie einfach Ihre Kurzbeschreibung(en) an die Redaktion des Newsletters. Sie können dafür auch das Formular am Ende dieser Ausgabe nutzen. Bitte schicken Sie Ihre Ankündigungen an die Redaktion:
newsletter@vsjf.net

Der VSJF-Newsletter veröffentlicht gerne Hinweise auf Bachelor-, Master-, Magister-, Diplom- oder Doktorarbeiten.
Bachelor-, Master-, Magister-, Diplom- oder Doktorarbeiten
Der VSJF-Newsletter veröffentlicht gerne Hinweise auf Forschungsarbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses, besonders wenn diese nicht im Buchhandel erhältlich sind. Aus Platzgründen bitten wir darum, die Hinweise auf Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomarbeiten auf 400 Wörter zu beschränken. Senden Sie einfach eine Kurzbeschreibung mit bibliographischen Angaben – möglichst auch unter Angabe einer Kontaktmöglichkeit – an die Redaktion des Newsletters:
newsletter@vsjf.net.
Wir bitten, die Ankündigung von Arbeiten mit Bezug zur sozialwissenschaftlichen Japanforschung im weiten Sinne nach folgendem Muster zu gestalten:
Marlies
MUSTER:
Japanische Parteien im Internet - Eine Analyse der Webauftritte japanischer Parteien als Beitrag zur Erforschung der politischen Kultur im gegenwärtigen Japan. Wien: Phil. Magisterarbeit an der Universität Wien, 2001. 122 S.; 11 Abb., 4 Tabellen, 1 CD mit 36 HTML-Dokumenten.
Vorname NAME-GROSS+FETT: TITEL der Arbeit kursiv. Ort: Art das Abschlusses und Name der Universität, Jahr. Anzahl Seiten, Anzahl Abbildungen, Anzahl Tabellen (all dies und das Folgende im Standard-Format für Absätze ...).
Abstract: nicht länger als 400 Wörter, möglichst mit Stichworten zum akademischen Werdegang und Kontaktinfo ...

BACHELOR-, MASTER-, MAGISTER- UND DIPLOMARBEITEN
Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomarbeiten

Magisterarbeit – Blind: Unternehmertum in Japan seit 1990 (Heidelberg)
Georg D.
BLIND:
Unternehmertum in Japan seit 1990: Der Individualentscheid zur Unternehmensgründung. Magisterarbeit an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 2008.
Die von Wolfgang Seifert (Heidelberg) und Franz Waldenberger (München) betreute Arbeit befasst sich mit der Frage, welche Faktoren den individuellen Entscheid zu beruflicher Selbständigkeit während der letzten 20 Jahre in Japan maßgeblich beeinflusst haben.
Eingangs bietet die Arbeit einen Überblick über das Profil japanischer Unternehmensgründer seit 1990 und berücksichtigt dabei Aspekte wie die Verteilung nach Geographie und Branchen, Alterstruktur und Geschlechterverhältnis, Ausbildung und Berufserfahrung, sowie die von den Gründern selbst geäußerte Motivation. In der Folge werden Einflüsse des wirtschaftlichen sozialen Umfeldes untersucht. Neben möglichen Einflüssen der Zinspolitik und der konjunkturellen Lage werden dabei auch Aspekte wie der demographische Wandel, sowie Selbst- und Fremdbild von Unternehmern untersucht. Vor der abschließenden Untersuchung wirtschaftspolitischer Maßnahmen wird umfassend auf mögliche Alternativen einer Unternehmensgründung eingegangen. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass der Entscheid zur beruflichen Selbständigkeit stets in Abwägung möglicher Alternativen wie abhängige Beschäftigung, Arbeitslosigkeit oder Rentenalter, sowie wirtschaftlich motivierter Kriminalität geschieht.
Methodisch legt die Arbeit einen Schwerpunkt auf die Bestimmung der Relevanz der untersuchten Faktoren. Hierzu untersucht der Autor zum einen die Intensität des Einflusses auf den Individualentscheid und zum anderen die Veränderung im Verlauf des Beobachtungszeitraumes. Dagegen verzichtet die vorliegende Arbeit bewusst weitestgehend auf den Einbezug von Fallstudien.
Die Arbeit enthält abschließend erste Ergebnisse zur Bewusstseinsbildung hinsichtlich der Einstellung zu Unternehmensgründungen. Mittels einer einfachen Regressionsanalyse wird dabei ein signifikanter Einfluss der Arbeitslosigkeit (bei abhängig Beschäftigten) und der konjunkturellen Lage (bei selbständig Erwerbstätigen) festgestellt.
Georg D. Blind (Universität Heidelberg) georg.blind@gmx.net
(Martha-Christine Menzel [VSJF-Redaktion])

Magisterarbeit – Bürkner: Der Zen-Buddhist und Autor Gen'yû Sôkyû...(Frankfurt)
Guido
BÜRKNER,
Der Zen-Buddhist und Autor Gen’yû Sôkyû als Verfasser von Lebensberatungsbüchern im gegenwärtigen Japan. Frankfurt am Main: Magisterarbeit an der J.W. Goethe-Universität, Fachbereich für Sprach- und Kulturwissenschaften 2009, 105 Seiten, 10 Abbildungen.
Die Magisterhausarbeit befasst sich mit den Lebensberatungsbüchern des buddhistischen Zen-Priesters und Autors Gen‘yû Sôkyû. Seine Bücher sind im Zusammenhang mit dem Terminus iyashi einzuordnen, ein Begriff der etwa Mitte der 1980er Jahre in Japan aufkam und eine „heilende und tröstende Wirkung“ durch die Lektüre von Lebensberatungsbüchern (ikikata no hon) verspricht. Noch heute ist die iyashi-Welle sehr aktuell.
Im Jahr 2001 debütierte Gen’yû Sôkyû (* 1956) mit seinem Roman Mizu no hesaki (Bugwasser) und veröffentlichte noch im gleichen Jahr seinen zweiten Roman Chûin no hana (Blumen des Zwischenreichs), wofür er mit dem renommierten Akutagawa-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Seitdem schreibt er neben seiner seelsorgerischen Tätigkeit Lebensberatungsbücher. Oft schreibt er mit bekannten Koautoren zusammen. Die Sekundärliteratur zu Gen‘yûs Werk ist auch in Japan gering. In japanischer Sprache wird das Schaffen von Gen‘yû im Nachwort einiger seiner Bücher besprochen. Außerhalb Japans ist auf ein Nachwort von Lisette Gebhardt in dem Roman „Das Fest des Abraxas“ (2007) zu verweisen. Sie hat auch als erste in der deutschsprachigen Japanologie auf die Lebensberatungsbücher von Gen‘yû Sôkyû im Jahr 2002 aufmerksam gemacht.
In diese Magisterhausarbeit wird eine Darstellung der Stellung Gen‘yûs in der japanischen Lebensberatungsliteratur, seines Lebensweges als Priester und Literat sowie ein Abriss seines gesamten literarischen Werkes in die Thematik eingeführt. Im Hauptteil der Magisterhausarbeit werden dann zwei Lebensberatungsbücher Gen‘yûs aus dem Jahr 2003 analysiert: Mawarimichi gokuraku-ron. Jinsei no fuan wo kotaeru (2003, Die Abhandlung der paradiesischen Umgehungswege. Antworten auf menschliche Ängste) sowie Ano yo kono yo (2003, Jene Welt, Diese Welt), das er mit der bekannten buddhistischen Nonne und Literatin Setouchi Jakuchô (* 1922) gemeinsam verfasste und das in Form eines Dialogbuches erschien. Bei den ersten Schriften Gen‘yûs von 2001-2003 handelte es sich hauptsächlich um Romane. Erst ab dem Jahr 2003 begann er überwiegend Lebensberatungsbücher zu schreiben. Somit gehören die beiden hier zu untersuchenden Texte zu den Erstlingswerken von Gen‘yûs Lebensberatungsbüchern.
Beide Bücher stehen in einem engen inhaltlichen Zusammenhang: Sie beschäftigen sich einerseits mit dem „Glück“ des Menschen, das Gen‘yû als das Erlangen eines inneren Friedens charakterisiert, und andererseits mit seinen Nöten und Ängsten. Beide Werke versuchen dem Leser in diesen Lebensfragen Rat zu erteilen und dies sowohl im Bestehen des Alltages als auch angesichts der unabwendbaren menschlichen Grenzüberschreitung vom Leben in den Tod. Es wird aus dieser Analyse der beiden Bücher Gen‘yûs ersichtlich gemacht, dass Gen‘yû in seiner Lebensberatung Probleme des menschlichen Daseins aus zahlreichen Perspektiven betrachtet und mit entsprechend unterschiedlicher Begründungen angeht.
Die undogmatische Grundhaltung in seiner Lebensberatung, die frei ist von missionarischem Eifer, wird herausgearbeitet. Diese gedankliche Offenheit des Schriftstellers und buddhistischen Priesters Gen‘yû wird durch die Form des für diese Arbeit ausgewählten Dialogbuch Ano yo kono yo, das in einer Reihe von zahlreichen Lebensberatungsbüchern in Kooperation mit anderen Autoren steht, besonders betont. Als drittes Buch wird auf Gen’yûs lebensberatende Momente in seinem Roman Aburakusasu no matsuri (2001; Das Fest des Abraxas) eingegangen werden. Es zeigt sich hier beispielhaft, dass die letzte, trostreiche Antwort auf alle Probleme des Menschen für Gen‘yû im Mitgefühl zu suchen ist. Als Vorlage soll die deutsche Übersetzung von Lisette Gebhardt herangezogen werden (Das Fest des Abraxas), welches im Jahre 2007 auf dem deutschen Buchmarkt erschien. Im Schlussteil werden Gen’yûs konfliktlösende Denkansätze im Kontext seiner Dialogbereitschaft hinterfragt.
Guido Bürkner (Universität Frankfurt/Main) Guido.Buerkner@gmx.de
(Diana Kirchner [VSJF-Redaktion])

Magisterarbeit – Däuwel: Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (Heidelberg)
Benjamin
DÄUWEL:
Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility Magisterarbeit an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 2009, 109 Seiten (inkl. Anhang), 15 Abbildungen.
Corporate Social Responsibility (CSR) ist zu einem Schlagwort geworden, das sich Unternehmen in letzter Zeit immer häufiger auf ihre Fahnen schreiben. Ähnlich verhält es sich mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“, der in Verbindung zu unternehmerischer Tätigkeit immer häufiger in Erscheinung tritt. Auch in Japan kann man in den letzten Jahren eine Art „CSR-Boom“ beobachten.
In meiner Magisterarbeit habe ich nach einer begrifflichen Abgrenzung und Vorstellung des CSR-Konzeptes zunächst die historische Entwicklung der CSR in Japan kurz dargestellt. Danach werden die Treiber für zunehmendes CSR-Engagement im heutigen Japan identifiziert und erläutert, unterteilt in die Kategorien Gesellschaft, Unternehmen, Globalisierung und gesetzliche Rahmenbedingungen. An die Beschreibung der CSR in Japan schließt sich ein Vergleich mit der Umsetzung von CSR in Europa und den USA an. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die CSR in Japan tendenziell umweltbezogen ist und soziale Themen wie Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung teilweise ungenügend berücksichtigt werden. Zur effektiven Umsetzung von CSR ist es wichtig, dass ein Unternehmen CSR nicht als Pflicht begreift, sondern den Mehrwert und die Wettbewerbsvorteile für das Unternehmen erkennt, den eine „richtige“ Umsetzung von CSR bietet.
Im zweiten Teil meiner Arbeit wird das Konzept der CSR mit dem Konzept der Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Frage, ob CSR in Japan zur Nachhaltigkeit beiträgt, bzw. wie ein unternehmerischer Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung in Japan auszusehen hat. Um eine umfassende Darstellung zu liefern, wird auch auf die Kritik am CSR-Konzept und seine Umsetzung eingegangen.
Benjamin Däuwel (Universität Heidelberg) benni-daeuwel@web.de
(Martha-Christine Menzel [VSJF-Redaktion])

Magisterarbeit – Flick: Japanische Geschichtserziehung in der Mandschurei... (Heidelberg)
Ulrich
Flick:
Japanische Geschichtserziehung in der Mandschurei vor der Gründung des Staates 'Manshûkoku' (Manzhouguo). Heidelberg: Magisterarbeit an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 2009, 105 Seiten.
Diese Arbeit setzt sich mit dem Themenkomplex der japanischen Kolonialerziehung in der Mandschurei in NO-China auseinander. Betrachtet wird dabei der Zeitraum vom Beginn der japanischen Kolonialerziehung ab 1904 bis zur Gründung des Marionettenstaates Man¬shû¬koku 1932 unter dem inhaltlichen Aspekt der Geschichtserziehung. Die Bearbeitung be-ruht auf zwei Fundamenten. Zum einen ist dies die Erarbeitung der zeitgeschichtlichen Hintergründe, Aspekte von Bevölkerung und Gesellschaft in der Mandschurei, der Erziehungsgeschichte der japanischen Kolonie in der Mandschurei sowie von China sowie zum Vergleich der japanischen Kolonien Korea und Taiwan. Zum anderen beinhaltet dies die inhaltliche Analyse der im betreffenden Zeitraum in der Mandschurei gebrauchten japanischen Schulbücher, wozu zum Vergleich ebenfalls ein japanisches Schulbuch aus der Zeit unmittelbar nach Gründung Manshûkokus sowie ein Schulbuch der chinesischen Republik in den Rahmen der Betrachtung mitaufgenommen werden. Die inhaltliche Analyse der Schulbücher beschränkt sich dabei auf die Aspekte der Darstellung Japans, Chinas, der Mandschurei sowie eingeschränkt Koreas.
Die japanische Geschichtserziehung in der Mandschurei des besagten Zeitraums unterliegt zunächst dem Einfluß einer Besonderheit, die das gesamte japanische koloniale Erzie-hungssystem in der Mandschurei prägt. Dies ist eine zweifache Zweiteilung, nämlich in ein Erziehungssystem der Konzession in Guandong unter der Aufsicht der dort ansässigen Kolonialverwaltung und ein Erziehungssystem der sogenannten Eisenbahnzone unter der Verwaltung der Südmandschurischen Eisenbahngesellschaft sowie in ein Erziehungssystem für japanische Schüler und ein separates für chinesische Schüler. Auf Basis meiner Untersuchungen komme ich zu einer Einteilung des betrachteten Zeitraums in eine Phase der heteronomen Geschichtserziehung von Beginn der japanischen Kolonialerziehung bis zu Anfang der 1920er Jahre sowie einer autonomen Geschichtserziehung vom Beginn der 1920er Jahre bis zur Gründung Manshûkokus. In der ersten Phase werden die japanischen Schüler in beiden Administrationszonen gemäß den Vorgaben des japanischen Erziehungsministeriums, die chinesischen Schüler in der Eisenbahnzone gemäß den Vorgaben der Republik China unterrichtet. Für chinesische Schüler in Guandong findet kein Geschichtsunterricht statt. Mit Beginn der 1920er Jahre werden grundlegende Reformen des Kolonialsystems durchgeführt, von denen auch das Erziehungssystem betroffen ist. Für die chinesischen Schüler in Guandong wird chinesische und japanische Geschichte eingeführt, für die eigene Lehrbücher herausgegeben werden, während das Unterrichtskonzept für chinesische Schüler der Eisenbahnzone unverändert bleibt. Gleichzeitig wird der Geschichtsunterricht für japanische Schüler durch die Geschichte der Mandschurei und Chinas ergänzt. Als Ziel dieser Erziehungsbestrebungen in der Phase der autonomen Geschichtserziehung sehe ich einerseits die Heranziehung einer zur Kollaboration mit dem japanischen Kolonialregime bereiten einheimischen Bevölkerung wie andererseits die bessere Vorbereitung der japanischen Schüler auf ihre koloniale Umgebung.
Ulrich Flick (Universität Heidelberg) uflick@gmx.de
(Alice Buschmeier [VSJF-Redaktion])

Magisterarbeit – Graf: Der Wandel buddhistischer Bestattung… (Heidelberg)
Tim
GRAF:
Der Wandel buddhistischer Bestattung und Trauerkultur im gegenwärtigen Japan – Eine Untersuchung mit Fokus auf dem Sōtō-Zen-Buddhismus.
Magisterarbeit an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Fachbereich Japanologie, 2009, 138 Seiten.
Wie gestaltet sich die Rezeption buddhistischer Vorstellungen und Praktiken vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels im gegenwärtigen Japan? Welche Folgen haben veränderte Familienstrukturen, lokale Mobilität und die voranschreitende Urbanisierung für den Handlungsspielraum der Institutionen des japanischen Tempelbuddhismus? Diese und weitere Fragen zur Dynamik sozioreligiöser Wandlungsprozesse stehen im Mittelpunkt der Magisterarbeit über die aktuellen Transformationen buddhistischer Bestattungs- und Trauerkultur in Japan.
Die große Mehrzahl der 200.000 buddhistischen Priester in Japan ist zum Unterhalt der 70.000 bis 75.000 Tempel seit Jahrhunderten auf die Einkünfte aus der Toten- und Ahnengedenkritualpraxis angewiesen. Inhaltliche und strukturelle Veränderungen des Umgangs mit dem Tod stellen die Institutionen des Tempelbuddhismus jedoch insbesondere seit den letzten Dekaden vor große Herausforderungen. Die Etablierung einer serviceorientierten und funktional ausdifferenzierten Bestattungsindustrie führt zur Umverteilung der Kontrolle über logistische und materielle Belange im Kontext der Bestattung. Das Angebot diversifiziert sich, mit weitreichenden Folgen für die tempelbuddhistischen Anbieter. Jüngere Forschungen zum Umgang mit dem Tod in Japan belegen den Einsatz neuer Technologien, individualisierte Behandlungen des Toten, fluktuierende Postmortalitäts- und Reinheitsvorstellungen sowie eine zunehmende physische Distanz der Hinterbliebenen zur Leiche. Veränderungen der Ritualabläufe und religiöse Innovationen professioneller Bestattungsunternehmen stellen die priesterliche Ritual-Autorität in Frage. Der Kontakt zwischen Priestern und Tempelgemeindemitgliedern und die Verwaltung von Tempelfriedhöfen gestalten sich im Zuge des gesellschaftlichen Wandels als zusehends schwierig. Im Rahmen der Magisterarbeit werden die rezenten Entwicklungen am Beispiel der Zen-buddhistischen Sōtō-Schule analysiert.
Tim Graf (Universität Heidelberg) Tim.Graf@zegk.uni-heidelberg.de
(Martha-Christine Menzel [VSJF-Redaktion])

Magisterarbeit – Holzscheiter: Die Dechiffrierung des Shimada-Codes...(Frankfurt)
Clemens HOLZSCHEITER, Die Dechiffrierung des Shimada-Codes. Eine Einführung in den Motivkosmos der frühen Prosatexte Shimada Masahikos. Frankfurt am Main: Magisterarbeit an der J.W. Goethe-Universität, Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften, 2009, 126 Seiten, 10 Abbildungen.
Als Shimada Masahiko (島田雅彦) 1983 die Manege der japanischen Literatur betritt, bahnt sich ein neues Kapitel in der Geschichte der anspruchsvollen Belletristik (junbungaku) an: Erstmalig agiert hier ein Autor, der sich mit Belesenheit, Anspielungsreichtum und kritisch-ironischen Botschaften einen Namen als Intellektuellen macht und gleichzeitig mit Romangenres wie Cyberpunk und Spiritual Mystery aufwartet. Schnell wird deutlich, daß Shimadas Rückgriff auf triviale Genres der Parodie geschuldet ist und zum Ausdrucksmittel des Zeitgeistes seiner Generation wird. Was als simple Liebes- oder Science-Fictiongeschichte banal und sentimental anmutet, entpuppt sich bei ihm via Ironie und intertextueller Verfahren als subversiv-gewitztes Textmaterial mit einfallsreichen Anspielungen. Kurz nach seinem Debüt hat sich Shimada als „postmoderner“ Parodist profiliert und dabei wie kaum einer die Literaturszene polarisiert. 1987 wird er zum sechsten Mal für den Akutagawa-Preis nominiert und nicht ausgezeichnet. Man nennt ihn einen „frechen“, einen „blasphemischen“ Schriftsteller. Das mag wohl in seiner hartnäckigen Tennôkritik begründet sein, aber auch in seinen originellen Parodien: Shimada nimmt sich nicht nur den prominentesten Apologeten des Tennô, Mishima Yukio, zur Vorlage, sondern auch den ehrwürdigen Natsume Sôseki. In seinem preisgekrönten Higan sensei reproduziert er Kokoro geschwind als pornographischen Roman. Mit seinem eigenwilligen und doch intelligenten Ansatz schickt sich der 1961 geborene Autor an, das Erbe von Ôe und Nakagami anzutreten. Er hat ihren kritischen Habitus angenommen und auf die Mißstände seiner jüngeren Generation wie Entpolitisierung und Konsumfixierung angewandt.
Nach einer Einführung in den Autor nebst Biographie widmet sich die Arbeit seinen kuriosen Motiventwürfen, die sich als weiteres Charakteristikum seiner Texte manifestieren. Anhand der sieben Kurzgeschichten aus der Anthologie Arumajiro ô (アルマジロ王, „Der Gürteltierkönig“) von 1991 werden Motive erörtert und unter soziokulturellen Aspekten betrachtet.
Die Motivanalyse des Textes Miira ni naru made (ミイラになるまで, „Bis ich zur Mumie werde“) bildet einen Schwerpunkt der Arbeit. Der Text, der im deutschsprachigen Raum Furore bis hin zur Verfilmung machte, dokumentiert in Tagebuchform den sich über 62 Tage hinziehenden Hungerselbstmord eines Mannes in einem Moor auf Hokkaidô – bis dieser zur Mumie geworden ist. Der letzte Selbsterfahrungstrip des Konsumverweigerers ist Shimadas subversiv-ironische Version der Erlösung vom japanischen Modernetrauma. Stilistisch herausragend spielt er mit japanischen und okzidentalen Motiven und Jenseitsentwürfen wie dem buddhistischen Eremitendasein und Dantes Göttlicher Komödie. Obschon nicht erleuchtet, tritt der Protagonist in einen bisweilen komischen Fastenwettstreit mit den Heiligen Buddha, Jesus und Moses und führt den Beweis, daß es nach Mishimas seppuku noch „indigen-japanische“ Suizidmethoden gibt: die rituelle Selbstmumifizierung (sokushinseibutsu).
Im Schlußteil der Arbeit werden nach einer Rückschau Überlegungen zu intertextuellen Bezügen der analysierten Motive angestellt.
Clemens Holzscheiter (Universität Frankfurt/Main)
(Diana Kirchner [VSJF-Redaktion])

Magisterarbeit – Hüllein: „Die schmerzlose Zivilisation“ des Morioka Masahiro...(Frankfurt)
Thomas
HÜLLEIN,
„Die schmerzlose Zivilisation“ des Morioka Masahiro als „philosophischer Ich-Roman“: Ein inhaltliche und strukturelle Analyse seines Hauptwerks im Spannungsfeld zwischen Literatur und Philosophie. Frankfurt am Main: Magisterarbeit an der J.W. Goethe-Universität, Fachbereich 9: Sprach- und Kulturwissenschaften 2009, 145 Seiten.
Morioka Masahiro zählt zu den einflussreichsten und kommerziell erfolgreichsten Bioethikern und Gegenwartsphilosophen Japans. Das Grundkonzept seines Denkens ist die „schmerzlose Zivilisation“. Damit beschreibt Morioka die Tendenz des Menschen, sich die Welt bequem zu machen und diesem Ziel die Interessen schwacher, leidender Menschen oder Minderheiten konsequent unterzuordnen.
Die vorliegende Arbeit betrachtet das Hauptwerk Moriokas, „Die schmerzlose Zivilisation“, als ein Experiment, das sich weder der etablierten bioethischen Wissenschaft noch der biographischen Literatur eindeutig zuschlagen lässt: es handelt sich um eine Form des Essayismus als „philosophischer Ich-Roman“. Mit Hilfe dieser Perspektive lassen sich Aspekte des Texts interpretieren, die aus der Sicht der Bioethik betrachtet lediglich als Aporie oder Inkonsistenz wahrgenommen würden. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Strukturen von Moriokas Hauptwerk herauszuarbeiten und die Chancen und Grenzen der Arbeit Moriokas vor dem Hintergrund einer essayistischen Perspektive auszuloten. Neben der Aktualisierung des Forschungsstandes zu Morioka ermöglicht es die vorliegende Arbeit, die Bedeutung des Philosophen und seiner Thesen in Bezug auf Fragen des 21. Jahrhunderts neu zu bewerten.
Ausgehend von Beobachtungen an sich selbst und der japanischen Gesellschaft des ausgehenden 20. Jahrhunderts zielt Morioka auf eine philosophische Kritik des menschlichen Begehrens ab. Dabei verfolgt er einen eigenen, interdisziplinären Ansatz, den er „Lebenswissenschaft“ (seimeigaku) nennt. Ziel seiner Lebenswissenschaft ist es, zahlreiche Fragestellungen aus den Bereichen der Bioethik, Philosophie und Ökologie miteinander zu verknüpfen und so integrative Lösungsansätze für die von ihm konstatierten Problemstellungen in post-industriellen Gesellschaften zu ermöglichen.
Moriokas Hauptwerk „Die Schmerzlose Zivilisation“ (2003) ist dabei beeinflusst von seiner Suche nach einer passenden Methode, um stark divergierende Problemkonstellationen von Umweltzerstörung über Jugenddevianz bis zu ethischen Aspekten der Abtreibung methodologisch zu fassen, ohne diese thematisch zu Allgemeinplätzen zu verflachen. Dabei hat er den Anspruch, auch zu den eigenen wissenschaftlichen Methoden und Denkmustern eine kritische Distanz zu bewahren und die streng wissenschaftlichen Formen der Wissenserzeugung durch die Dimension der persönlichen Lebenserfahrung zu ergänzen. Zwar markiert die bis heute unabgeschlossene Suche nach einer geeigneten Methode zur Verwirklichung dieser Ansprüche auch Brüche innerhalb des Werks und Denkens Moriokas und liefert der Kritik willkommene Ansatzpunkte. Die Arbeit macht jedoch auch deutlich, dass es zu kurz gegriffen wäre, Morioka auf die Rolle eines auf Verkaufszahlen und Publicity fokussierten Medienintellektuellen zu reduzieren und seine Konzepte für ein gelungenes Leben gänzlich zu verwerfen.
Dissertationsvorhaben an der Universität Zürich in Planung.
Thomas Hüllein (Universität Frankfurt/Main) thomas.huellein@googlemail.com
(Diana Kirchner [VSJF-Redaktion])

Magisterarbeit – Klinger: Vom Katastrophennothilfslager zum NPO-Zentrum... (FU Berlin)
Sascha
KLINGER:
Vom Katastrophennothilfslager zum NPO-Zentrum: Das
Takatori Community Center. Minderheitenintegration durch
Zivilgesellschaft und Bürgermedien in Japan. Magisterarbeit an der Freien Universität Berlin, 2009, 98 Seiten.
Sushi und Samurai, Comics und Computer – Japan ist traditionell, Japan ist schrill, Japan ist im Trend. In meiner Magisterarbeit stelle ich jedoch eine Entdeckung vor, welche die japanische Gesellschaft von einer ganz anderen Seite zeigt, als von der sie sich selbst gern präsentiert. Es handelt sich um das zivil-gesellschaftliche Japan, in dem sich Bürger füreinander engagieren, und wofür der Radiosender „FM WaiWai“ und das NPO/NGO-Zentrum „Takatori Community Center“ (ab hier TCC) stehen.
Das TCC ist eine aus dem Kobe-Erdbeben von 1995 entstandene zivilgesellschaftliche Institution, welche mit einzigartigem Engagement für gesellschaftliche Aktzeptanz und Eingliederung von Ausländern und anderen Minderheiten in eine konservative japanische Gesellschaft arbeitet. Das Zentrum, von wo aus auch Radio FM WaiWai in elf Sprachen die Stimme der Minderheiten übermittelt, erfreut sich in ganz Japan eines hohen Bekanntheitsgrades. Wie in dieser Arbeit dargestellt wird, sind nicht nur politische Aktivisten in das Zentrum involviert, sondern auch Wissenschaftler und Beamte, die großen Einfluss auf die Richtung der öffentlichen Politik haben. Die Akteure von FM WaiWai und des TCC haben sich zum Ziel gesetzt, eine offene, tolerante und pluralistische Lebensumgebung direkt am Wohnort zu schaffen, „Brücken zu bauen“ zwischen Mehrheit und Minderheit, wie viele sagen. Das ist ihre Interpretation von machizukuri: Die „Stadtplanung durch Bürgerbeteiligung“ des TCC betrifft nicht die „hardware“ der Stadtplanung, wie behindertengerechte Bahnhöfe etc., sondern die „software“, die zwischenmenschlichen Beziehungen, insbesondere die zwischen Minderheiten und Mehrheitsjapanern. Hierzu gehört auch multilinguale Katastrophenvorsorge, um einer Benachteiligung von nicht-japanischsprachigen Minderheiten im Krisenfall entgegen zu wirken.
Es wird erwartet, dass innerhalb der nächsten 50 Jahre der Ausländeranteil in Japan von derzeit 1,7 % auf 10 % steigt, womit Japan ein Vielvölkerstaat würde. Integrationsarbeit beginnt bei einer Bevölkerung, in welcher der Glaube an eine homogene Gesellschaft tief verwurzelt ist, mit Aufklärung. Zivilgesellschaftliche Institutionen wie das TCC leisten hierbei wertvolle Pionierarbeit, welche in den letzten Jahren langsam auch offizielle Stellen in Bewegung setzt. Eine Entwicklung positiver Beziehungen zwischen Mehrheitsbevölkerung und Minderheiten sind in fast allen Gesellschaften eine Herausforderung. Wenn man das Beispiel der türkischen Migranten in Deutschland betrachtet, kann man nicht von einer erfolgreichen Integrationspolitik sprechen. Die Aktivisten des TCC sind mit Erfolg bemüht, auch durch Vergleiche auf internationaler Ebene beispielhafte Integrationsmethoden zu entwickeln, insbesondere in den Bereichen Medienarbeit und Katastrophenschutz. Das Ziel meiner Arbeit ist es, einen Beitrag dafür zu leisten, dass dieses vielseitige Zentrum und seine inspirierenden Aktivitäten auch außerhalb Japans bekannt werden.
Sascha Klinger (Freie Universität Berlin) sascha_klinger@freenet.de
(Jeannette Schüler [VSJF-Redaktion])

Magisterarbeit – Lam: Schattenmarkt Dōjinshi - Amateur-Publikationen und die...(FU Berlin)
Fan-Yi
LAM:
Schattenmarkt Dōjinshi - Amateur-Publikationen und die japanische Manga-Industrie. Berlin: Magisterarbeit an der Freien Universität Berlin, 2008, 149 Seiten, 73 Abb., 34 Tabellen.
Urheberrechte sind überlebensnotwendig für die moderne Unterhaltungsindustrie. Überall auf der Welt, einschließlich Japan, kämpfen darum Firmen und Autoren hartnäckig um die Einhaltung ihrer Rechte. Ausgerechnet in Japan scheint es jedoch eine kleine Ausnahme zu geben.
Dort hat sich in den letzten Jahrzehnten parallel zum Manga-Boom eine hoch organisierte Amateurmanga-Kultur entwickelt. Hunderttausende Japaner produzieren und konsumieren heute so genannte „dōjinshi“, selbst publizierte Manga und Manga-artige Publikationen und Produkte, die traditionell auf speziellen Verkaufsmessen angeboten werden. Die größte dieser Messen, die „Comic Market“, findet zweimal im Jahr in Tokyo statt mit jeweils über 500.000 Teilnehmern und 35.000 Ausstellern. Längst hat sich daher eine eigene Industrie gebildet, die die vielen dōjinshi-Macher von der ersten Zeichnung über den Druck bis zum Verkauf mit allem Nötigen umsorgt.
Einer der wichtigsten Gründe für das seit Ende der 70er rasante Wachstum des dōjinshi-Marktes sind die so genannten „Parodie-dōjinshi“: Derivatwerke, die bekannte Figuren und Geschichten aus Manga, Film und Fernsehen verwenden und heute einen Großteil der verkauften dōjinshi ausmachen. Große dōjinshi-Zirkel können mit Parodien fünfstellige Auflagen erreichen und gut von ihren Gewinnen leben, denn die betroffenen Firmen dulden diese schweigend, obwohl diese wie alle anderen dōjinshi auch mit Geld gehandelt werden.
Diese Arbeit versucht den Gründen dafür auf die Spur zu kommen. Dazu skizziert sie die Entwicklungen und Strukturen des heutigen dōjinshi-Marktes und gibt einen Überblick über die wirtschaftlichen Verflechtungen der japanischen Manga- und Anime-Industrie, sowie ihren Schnittstellen zur dōjinshi-Kultur. Zum Abschluss untersucht sie noch zwei Fälle, in denen diese stille Duldung scheinbar aufgehoben wird.
Da die dōjinshi anders als ihre literarischen Vettern, die dōjin zasshi, bislang wissenschaftlich fast völlig ignoriert wurden, waren für die Erstellung der Arbeit mehrere Monate Feldforschung und zahlreiche Experten-Interviews mit Manga-Redakteuren und dem Comic-Market-Organisationskomitee in Tokyo notwendig. Als Literatur wurden insbesondere für den historischen Teil vor allem Monografien von ehemaligen Comic-Market-Organisatoren wie Yonezawa Yoshihiro und Iwata Tsuguo herangezogen. Für aktuelle Daten wurden Meldungen einschlägiger japanischer Nachrichtenportale, Zeitungen und Internetblogs verwendet, sowie Publikationen der METI und von Marktforschungsunternehmen wie Media Create oder dem Nomura Research Institute. Hinzu kamen westliche Standardwerke der Manga-Forschung wie Berndt, Kinsella oder Schodt.
Der Autor hat Japanologie und Sinologie (Magister Artium) an der Freien Universität Berlin studiert, und verbrachte längere Studienaufenthalte an der Nihon University, Nanzan University und der University of Tokyo. Er schloss das Studium 2008 ab und war Lehrbeauftragter an der Japanologie der Freien Universität Berlin im Wintersemester 2008/2009.
Fan-Yi LAM (Freie Universität Berlin) fanyilam@web.de
(Jeannette Schüler [VSJF-Redaktion])

Magisterarbeit – Mauermann: Das Phänomen Handyroman in der...(Frankfurt)
Johanna MAUERMANN, Das Phänomen Handyroman in der zeitgenössischen japanischen Literatur. Frankfurt am Main: Magisterarbeit an der J.W. Goethe-Universität, Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften 2009, 148 Seiten, 26 Abbildungen.
Im Jahr 2007 dominierten „Handyromane” (keitai shôsetsu) - ursprünglich für die Lektüre am Handy konzipierte Geschichten - mit 5 von 10 Plätzen in den Bestsellerlisten den japanischen Buchmarkt und erregten weltweite Aufmerksamkeit, Die Zeit sprach gar von „Lesen 2.0“. Charakteristische Merkmale dieser Hits waren: eine tragische Liebesgeschichte, verfasst von junger Laienautorin, präsentiert in horizontalem Schriftsatz und einer einfachen, der Handy-Kommunikation entlehnten Ausdrucksweise mit hoher Dialog-Dichte bei einem weitgehenden Fehlen von Beschreibungen. Amateure waren zu Medienmachern geworden und hatten eine neue Literaturgattung erschaffen.
Mit ihren „auf wahren Begebenheiten basierenden“ (riaru-kei) Handyromanen begründeten die Jungautorinnen den „zweiten Handyroman-Boom“ und entthronten Yoshi, den einstigen „Erfinder“ des Genres. Dieser hatte 2002 die medialen Möglichkeiten des mobilen Internets erkannt und mit seiner Geschichte um das Schulmädchen Ayu die sogenannte „erste Boom-Phase“ ausgelöst: Die „Deep Love“-Reihe verkaufte sich 2,7 Millionen Mal.
Handyromane sind ein signifikantes und aktuelles Beispiel für die wachsende Popularität von Werken, die ihren Ursprung nicht auf Manuskriptpapier, sondern als online verfügbare Inhalte haben. Sie verdeutlichen die starke Wechselwirkung zwischen neuen technischen Entwicklungen und literarischen Formaten. Kernfrage der Arbeit ist, welche Position Handyromane in der japanischen Literatur einnehmen und ob sie als ein Indikator für ein sich wandelndes Literaturverständnis zu sehen sind.
Hierfür wird in der Arbeit in einem ersten Schritt der Diskurs über den Handyroman-Boom, wie er sich in den japanischen Medien abbildet, aufgearbeitet. Daran anschließend wird nach der Methodik der Textanalyse und der Erzähltheorie eine Analyse von repräsentativen Werken und ihren Strukturen durchgeführt. Die Ergebnisse werden in einem letzten Teil in Verbindung zu aktuellen Strömungen der zeitgenössischen japanischen Literatur gesetzt.
Johanna Mauermann (Universität Frankfurt/Main)
(Diana Kirchner [VSJF-Redaktion])

Magisterarbeit – Taneva: Die Autorin Kakuta Mitsuyo und ihre Befunde...(Frankfurt)
Ana
TANEVA,
Die Autorin Kakuta Mitsuyo und ihre Befunde des „modernen japanischen Ich“. Literarische Portraits der `Lost Decade`. Frankfurt am Main: Magisterarbeit an der J.W. Goethe-Universität, Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften 2009, 117 Seiten.
Die japanische Literatur der 1990er Jahre spiegelt eine Phase wichtiger gesellschaftlicher Veränderungen wider. Nach einem starken wirtschaftlichen Aufstieg Japans innerhalb von zwei Jahrzehnten bricht die so genannte „Seifenblasen-Wirtschaft“ (baburu keizai) 1975-1995, zusammen und der gepriesene „Japanese Way of Life“, ein Symbol für Wohlstand, Kauffreude und Sorglosigkeit, scheint nicht mehr möglich.
Diese, in den Medien als „Lost Decade“ (ushinawareta jûnen) bezeichnete Phase ökonomischen Stillstands in Japan, führt zu einer neuen Selbstwahrnehmung und zu einer Veränderung der sozialen Realität innerhalb der japanischen Gesellschaft. In der Literaturszene der „Lost Decade“ findet ein Paradigmenwechsel statt, die so genannte „soziologische Wende“: Schriftsteller stellen in ihren Werken die neu entstandenen Soziotypen dar und kommentieren sie. Die Schriftstellerin Kakuta Mitsuyo 角田光代(*1967), deren Werke im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit stehen, beschäftigt sich ebenfalls mit literarischen Portraits von Soziotypen, die den aktuellen makrosoziologischen Kultur- und Gesellschaftsdiskurs prägen und ist somit eine wichtige Vertreterin der Literaten des „Verlorenen Jahrzehnts“.
Die Arbeit positioniert die Autorin im literarischen und gesellschaftlichen Diskurs und untersucht, auf welche Art Phänomene der japanischen Gesellschaft seit dem Zusammenbruch der „Bubble-Wirtschaft“ bei Kakuta dargestellt werden. Dafür werden die Texte der Schriftstellerin, die in der Zeitspanne 1991-2007 entstanden sind, analysiert. Neben der Darstellung einer der Krisenzeit angepassten Form von Arbeit und Beschäftigung bzw. Erwerb – dem sogenannten „Freeter-Dasein“, werden das Verständnis für Familie, Singleleben, Beziehungen zwischen den Geschlechtern sowie die Phänomene hikikomori und ijime bei Kakuta erläutert.
Ob als Autorin von Freeter-Literatur (furîtâ bungaku), Kinderbuchautorin, Essayistin, Autorin von Liebes- und Familiengeschichten oder als Übersetzerin: Kakuta Mitsuyo trifft den Zeitgeist. Die dokumentarische Note in ihren Werken erlaubt bereits heute eine distanzierte Beobachtung der als „Lost Decade“ bezeichneten Epoche und macht die Autorin zur literarischen Sprecherin der sogenannten Post-Bubble-Phase und der unmittelbaren Gegenwart.
Ana Taneva (Universität Frankfurt/Main) taneva_ana@hotmail.com
(Diana Kirchner [VSJF-Redaktion])

Magisterarbeit – Qing: Von der Mittelschicht zum Proletariat. Die Darstellung...(Frankfurt)
Meifang
QING,
Von der Mittelschicht zum Proletariat. Die Darstellung des Konsums in der japanischen Gegenwartsliteratur: 1980-2008. Frankfurt am Main: Magisterarbeit an der J.W. Goethe-Universität, Fachbereich für Sprach- und Kulturwissenschaften 2009, 116 Seiten.
Im Verlauf der letzten drei Jahrzehnte hat sich die japanische Gesellschaft sowie die Ansichten über diese Gesellschaft in der Literatur enorm verändert. Die japanische Wirtschaft erlebte ihre blühende Hochkonjunktur, gefolgt von einer Rezession bis in die Depression, was im Konsumleben des Individuums unmittelbar seinen Ausdruck findet. Im sozialen Umfeld ändert sich die Attitüde des sozialen Diskurses, der die japanische Gesellschaft als eine homogene, egalitäre Wohlstandsgesellschaft dargestellt hat. Stattdessen werden die verschärfte soziale Schichtung und die hohe Arbeitslosigkeit debattiert. Solche Bezüge werden ebenfalls von der zeitgenössischen japanischen Literatur aufgenommen und thematisiert. In der literarischen Auseinandersetzung mit der sozialen Thematik hinsichtlich der Veränderung der ökonomischen Rahmenbedingungen und sozialen Schichtung gewinnt die Berücksichtigung des Konsumphänomens an Bedeutung, das aufgrund der herkömmlichen Kunstauffassung der Literatur stets nur eine Nebenrolle, wenn nicht sogar den „unerwünschten Geistesfeind“ darstellt. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Erläuterung der gesellschaftlichen Veränderung, insbesondere in Bezug auf die soziale Schichtung seit den 1980er Jahren bis in die Gegenwart anhand der Konsumdarstellung in ausgewählten Romanen, die chronologisch nach dem Erscheinungsjahr vorgestellt und analysiert werden. Die konsumbezogenen Schilderungen werden entnommen, dargelegt und interpretiert, wobei die Schilderungen zur Charakterisierung der Romanfiguren, der Reflektion des „eigentlich gemeinten“ des Autors oder der Autorin, sowie deren Intensionen und die dafür eingesetzten literarischen Stilmittel im Betracht gezogen werden. Nennenswert ist, dass nicht nur die gängige Ware, sondern auch die menschlichen Körper konsumierbar sind. Demzufolge lassen sich die Darstellung der Prostitution, der Geschlechterbeziehung und der Tätowierung ebenfalls als konsumbezogene Schilderungen in die Analyse einbeziehen. Überdies steht das Konsumphänomen an sich mit der japanischen Gegenwartsliteratur in einen engen Zusammenhang, was durch neue literarische Tendenzen wie z.B. der J- Bungaku, L- Bungaku, sowie der Handyromane repräsentiert wird. Ein grober Abriss solcher neuen Tendenzen der japanischen Gegenwartsliteratur wird in der Einleitung skizziert.
Meifang Qing (Universität Frankfurt) qingmeifang@hotmail.de
(Diana Kirchner [VSJF-Redaktion])

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Gerold
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Internet-Parteien in Japan - neue extraterrestrische cleavages im pazifischen Becken. Wien (Argonauta Asiatica) 2001. Zugleich Diss. Universität Wien 2001. 211 S., 11 Abb., 4 Tabellen, 1 CD mit 36 HTML-Dokumenten.
Vorname NAME-GROSS+FETT: TITEL der Arbeit kursiv. Ort: Art das
Abschlusses und Name der Universität, Jahr. Anzahl Seiten, Anzahl Abbildungen, Anzahl Tabellen (all dies und das Folgende im Standard-Format für Absätze ...).
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(b) Ankündigungen der Mitglieder
Sie können diese Formblätter nutzen, um der Redaktion des Newsletters der VSJF Neuigkeiten aus Ihrer wissenschaftlichen Arbeit mitzuteilen. Die Adresse der Redaktion finden Sie auch auf der Kontaktseite unserer Website.
Sie können die Angaben aber auch einfach per E-Mail an die Redaktion schicken:
newsletter@vsjf.net.
Bei der Geschäftsstelle der VSJF (im Menü unter Kontakt) finden Sie Formblätter für folgende Zwecke:
(c) Adressensänderungen
(d) VSJF-ExpertInnenverzeichnis
(e) Aufnahmeantrag
Sie können diese Formblätter nutzen, um der Geschäftsstelle der Vereinigung Änderungen Ihrer Daten oder Informationen für eine VSJF-Datenbank zur japanbezogenen Expertise mitzuteilen oder um der Vereinigung beizutreten.
Sie können diese Informationen aber auch über Formulare auf der VSJF-Homepage an die Geschäftsstelle weiterleiten.
Ein elektronisches Formular für den Beitritt zur VSJF finden Sie unter dem Menüpunkt "Mitgliedschaft".
Für Änderungen in Ihrem persönlichen Datenblatt steht Ihnen ebenfalls ein elektronisches Formular zur Verfügung.
Achtung: Zu diesem Formular haben Sie nur mit Hilfe Ihres persönlichen Benutzernamens und Passwortes Zugang. Die Geschäftsstelle hat Ihnen diese Informationen im Frühjahr 2002 zugesandt. Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.
Sie können Ihr Anliegen oder Ihre Informationen auch einfach per E-Mail an die Geschäftsstelle schicken:
secretary_general@vsjf.net.